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Elsnis Kolumne 2005

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Elsnis Kolumne 2005

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Elsnis Kolumne: Beiträge aus 2005

Donnerstag, 29. Dezember 2005: Winterreise
Heute ist mein letzter Tag in Darmstadt. Morgen früh breche ich hier endgültig meine Zelte ab, lade mein Geraffel in den dicken Bulli und kutschiere knapp 600 km gen Norden. Hier schneit es wie blöd, in Norddeutschland soll es noch schlimmer sein. Ca. 20cm Schnee in den letzten Tagen, und es sollen noch 30cm hinzukommen. Ich hoffe die Autobahnen sind einigermaßen befahrbar, so schnell kann ich sowieso nicht fahren. Ich lasse mir Zeit und hoffe daß mich der Bulli nicht im Stich läßt, was er eigentlich noch nie getan hat.


Montag, 26. Dezember 2005: Berlin, Berlin
Die Weihnachtsfeiertage sind nun fast vorbei, wir haben Sie für einen Kurztrip nach Berlin genutzt. Zum ersten mal kein weihnachtlicher Road-Movie zwischen Lübeck (Mutter), Ostfriesland (Schwiegeraltern) und Gudow (Vater/Opa). Wir wohnten im Hotel Angleterre in der Friedrichstraße, direkt am Checkpoint Charlie in Kreuzberg. Dort gab es ein günstiges Weihachtsangebot mit Menü, Buffet usw. Das Wetter spielte mit und wir haben ausgedehnte Spaziergänge gemacht. In diesem Zusammenhang kann ich den "Berliner Mauerweg" empfehlen. Man kommt durch Gegenden wo man sonst nicht hinkäme. Zugegeben, es ist nicht die schönste Seite Berlins (im ex-Mauerbereich wird immer noch viel gebaut, und es sind noch viele Brachflächen vorhanden) aber eine interessante. Man kommt z.B. an der East-Side Gallery vorbei und kann dann noch nett an der Spree entlangspazieren.

Meine letzte Woche in Darmstadt hat begonnen, am 30. fahre ich mit Sack und Pack nach Lübeck um am 2.1. gleich wieder aufzubrechen, nach Stralsund. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal zum Nomaden werde. Aber man muß heutzutage beruflich flexibel und mobil sein, da können Lars und Andi auch ein Lied von singen.


Sonntag, 18. Dezember 2005: Wie gewonnen, so zerronnen
Freitag im Zug wollte ich ne schöne Runde Eidolon auf meinem neuen PocketPC mit Atari-Emulator spielen. Ich griff also in meinen Rucksack um das Gerätchen hervorzukramen und wunderte mich schon über die beachtliche Wärme, die sich dort breitmachte. Die Wärmequelle war der PocketPC, und das war auch das letzte, was er von sich gab. Kein Bild, kein Ton, nichts - einfach tot. Reset half nicht. Akku rein-raus auch nicht. In Lübeck an die Steckdose gestöpselt leuchtete nicht mal mehr das Ladelämpchen. Arrgh! shit #*%& so ein Mist! Also: Return to sender...


Donnerstag, 15. Dezember 2005: Und was kommt jetzt?
Mitte Dezember, das Jahr neigt sich dem Ende, und damit auch meine Zeit in Darmstadt. Nicht, dass mich die Post nicht noch für weitere 3-6-? Monate hat buchen wollen, nein, ich möchte gerne wieder näher bei meiner Gattin und weiter im Norden arbeiten.
Do wo es konflikte gibt, gibt es auch Lösungen. Große Konzerne haben den Vorteil mehrerer Niederlassungen. Da diese komplett ins interne Netz eingebunden sind, kann ich also auch von einer nördlicheren Niederlassung im vollen Umfang arbeiten. Mein Projektleiter schlug mir deshalb Berlin und Stralsund vor. Ich war für Berlin. Dort wohnt ein ganz alter Freund von mir (bei dem ich die erste Zeit unterkommen könnte) und noch ein paar andere Leute die ich kenne. Außerdem ist es nicht wesentlich weiter weg als Stralsund. Naja, hat nicht sollen sein. Die Niederlassung Berlin ist scheinbar eine winzig kleine und es gibt dort einfach keine Bürokapazität. Also Stralsund. Am 2.1.06 dort antanzen. Das durchkreuzt meine "Ich will nen Monat Urlaub"-Pläne zwar, doch Job geht vor. Soviel dazu.

Achja, ich bin jetzt glücklicher Besitzer eines PDAs. Eines Asus MyPal A636 mit GPS, Wlan, Bluetooth und IR. Läuft auf Windows CE. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal einen Linux-Port zum spielen.
Das Teil hat jedenfalls beachtliche Rechenleistung und man kann damit ne Menge anstellen. Was, das steht auf dieser neuen Seite: PocketPC


Dienstag, Nikolausi 2005: Trinken ist Silber, pinkeln ist Gold
Kurz nachdem sich Lars in seine Kolumne zu Recht über Schokoladenpreise aufgeregt hat, musste ich auf der Zugfahrt nach Hause dringend den zuvor im IC-Bord-Bistro genossenen Kaffee (2.60 Euro, Arrghh, aber der kostete damals schon 4.50DM) loswerden. Der Zug rollte gerde in Lüneburg ein, dort muß ich umsteigen was ich als Vorteil empfand, denn dann war ich nicht gezwungen die meist total verdreckte Ein-Personen-Aromasauna (Zugtoilette) in Anspruch nehmen.
Der vermeintliche Vorteil war keiner. Im Lüneburger Bahnhof kostet jeder Toilettengang 50 cent! Spinnen die jetzt total? Sowohl die schäbigen Bahnhofstoiletten als auch die im Bistro sind mit einem Tür- oder Drehkreuzautomaten versehen welcher 50ct-Stücke frißt. Leider hatte ich keine andere Wahl.
Meine Güte, 10 oder 20ct würde auch genügen das Bahnhofsgesindel von der Toilette fern zu halten... 50ct finde ich echt übertrieben. Beim nächsten mal luller ich vor den Verkaufstresen.


Freitag, 2. Dezember 2005: Netzfund: Atari 8-Bit Laptop!

Nein, unglaublich aber wahr, irgend so ein Verrückter hat einen Atari 800 XE Laptop gebaut. Nein, keinen PC, der ständig einen Emulator ausführt, sondern einen Laptop mit 800 XE Platine drin (also die von dem Game System, was aber eigentlich ein 800XL ist)!

Tastatur und Gehäuse sind komplett selbst gefertigt, der Monitor ist ein käuflicher Flachfernseher.

Wie er das alles gemacht hat kann man hier lesen.

Der Typ hat übrigens auch schon eine portable PSOne, ein tragbares Atari 2600 system und ähnliche Schweinereien gebaut ,-)

 

Donnerstag, 24. November 2005: Erster Schnee und mehr Leistung bei gleichem Preis

Draußen rieselt gerade der erste Schnee - nicht gerade ganz wenig, ist schon fast 10cm hoch. Naja, eigentlich rieselt er nicht, er fegt in eisigen Böen durch die Straßen. Es ist stürmisch ohne Ende, da will man ja keinen Hund vor die Tür schicken. Aber ich komme gar nicht erst in Versuchung, denn ich habe sowieso gerade keinen Hund zur Hand den ich diabolisch grinsend vor die Tür jagen könnte.

Ein flüchtiger Blick auf die Website meines Telefon- und Internet-Providers Versatel ließ mich heute stutzen. Sechs MBit? Telefonflatrate? Alles incl. für 49 Euro im Monat? Moooment - ich habe aktuell zwei MBit und keine Telefonflat für den gleichen Preis. Also gleich zum Hörer gegriffen und bei den Leuten angerufen. Tatsächlich - es stimmt. Da ich bereits Kunde bin, komme ich nun ab dem 1.12. in den Genuß einer um 200% schnelleren DSL-Verbindung (soll mit der alten Hardware funktionieren - wehe nicht...) und meine Frau kann telefonieren bis zur Bewußtlosigkeit. Und das ohne einen Cent mehr (eher einige Euros weniger) zu bezahlen. Dank doppelflat wird es nicht teurer als 49 Euro, außer man telefoniert vom Festnetz aufs Handy oder ins Ausland, aber das machen wir normalerweise nicht.

Der erste Schnee in Darmstadt


Samstag, 19. November 2005: Wochenend Blues
Ich verbringe mal wieder ein Wochenende in Darmstadt, ich bin nämlich wieder erkältet. Die Temperatur im Zimmer beträgt mindestens vierhundert Grad und trotzdem ist mir nicht sonderlich warm. Draußen friert es bereits, der Winter hat endgültig über das anfänglich warme Novemberwetter gesiegt. Habe mir vorhin "Shaun of the Dead" aus der Videothek geholt, eine wahrscheinlich hirnlose Zombiefilm-Parodie, mehr begreife ich jetzt ohnehn nicht. Werde mir den Streifen nacher mal antun.

Vor einigen Tagen habe ich erfahren dass wir hier nur einen 5GB DSL Volumentarif haben, der ist natürlich schon lange überzogen - klar hat mir keiner gesagt, toll. Ich habe fleissig Podcasts und ein aktuelles Gentoo-Image heruntergeladen. Kein Wunder also. Jetzt wäre ich in der richtigen Stimmung mich mit einem Dreifragezeichen-Hörspiel oder einem anderen Hörbuch ins Bett zu hauen. Leider habe ich keins da, und dank des uberzogenen Tarifs will ich mir auch keins der kostenlosen Hörbücher von Vorleser.net herunterladen. Egal, werd's überleben.


Dienstag, 25. Oktober 2005: Wochenende mit Musik
Vor ein paar Tagen (naja, fast eine Woche) kam mein neuer mp3-Player Cowon iAudio X5 an. Bin immer noch totel begeistert von dem Gerät. Ich hatte vorher noch nie etwas von der Firma gehört, aber das liegt wohl daran dass hier in Deutschland recht wenig Werbung von dem Player oder der Firma geschaltet wird, es die Teile nicht bei Saturn gibt, und ich mich auch nicht permanent über alles informieren kann.

Auf jeden Fall ein Top-Gerät. Ist mir auch irgendwie sympathisch dass im Inneren ein 68K Herz schlägt winking smiley


Dienstag, 25. Oktober 2005: Neues aus der Rubrik "blöde Fragen"
Köstlich! Gerade im Golem-Forum gelesen:

 >  Gibts fuer DRDOS einen Geforce Treiber?
 Gibts für Vollidioten ein Hirn zum Nachrüsten? 

Montag, 24. Oktober 2005: HA-BEN! HA-BEN! (sabber...)
Ich sterbe gerade. Ich habe gesehen daß es von Archos einen Linux-basierten mp3/Video-player-recorder/PDA-wasauchimmer mit WLAN gibt. Absolut cooles, endgeiles Gerät, mit eingebautem Besitzwunsch. Leider preislich nicht gerade ein Schnäppchen.


Donnerstag, 20. Oktober 2005: Phishing VON Blöden

Ach, ich habe wieder ein wunderbares Kleinod der modernen Netzkriminalität aus dem Spamfilter gekratzt. Wieder ist der nichtsahnende Postbankkunde Zielgruppe einer zwar geringfügig besser formulierten, aber durch einen eklatanten HTML-Fehler ziemlich wirkungslosen Phishing-Attacke.

Sollte sich der geneigte Postbank-Kunde ob des fehlenden Links unsicher sein, wo er seine Daten nebst PIN- und TAN-Nummern eingeben soll - so kann er dies gerne in dem Kontaktformular auf meiner Elsni-Seite tun. Ich werde dann die Daten umgehend an dei Albanische oder Kasachische Niederlassung der "Postbank Inc." weiterleiten - unter einer mindestens 50%igen Gewinnbeteiligung versteht sich. winking smiley


Donnerstag, 20. Oktober 2005: Vmware Player
Gute Nachrichten! Es gibt jetzt den kostenlose Vmware Player für Linux und Windows, der fertige virtuelle Maschinen laufen lassen kann. Und zwar nicht nur die von Vmware selbst sondern auch die von Microsofts Virtual PC! Genial, zumal damit Virtual PC nahezu überflüssig wird. Der oftmals einzige Einsatzzweck von V-PC ist nämlich, dass Microsoft fertige vorkonfigurierte virtuelle Maschinen verteilt, mit denen man Software testen und evaluieren kann. Jetzt müßte man nur noch testen wie es sich mit der emulierten Hardware verhält. Wenn ein Guest-Windows wegen eines "major hardware change" ausflippt und eine neue Aktivierung verlangt ist es ja auch irgendwie für die Füße.


Mittwoch, 19. Oktober 2005: Die Entdeckung der Podcasts
In der letzten Woche hörte ich von einem Arbeitskollegen das erste mal von sogenannten Podcasts. Das sind regelmäßig erscheinende, mehr oder wenige kurze gesprochene Audiobeiträge im Stil von Weblogs die sich meist mit einem bestimmten Thema beschäftigen. Abrufen kann man die Dinger über einen RSS-Feed der Links auf mp3-Files beinhaltet, die man runterladen kann. Perfekt für lange Zugfahrten, besonders wenn man lesefaul ist (wie ich). Einfach die Files mit einem geeigneten Programm (z.B. iPodder) massenhaft downloaden, auf den mp3-Player kopieren und sich während der Zugfahrt Informationen ins Hirn blasen lasen.

Podcasts gibt es zu Themen wie: Wissenschaft, Tagesschau, Linux-News, .NET, Sharepoint, Musik-news usw. Leider gibt es (noch) keinen Gentoo Podcast. Yahoo bietet neuerdings eine Suchfunktion für Podcasts an. Normalerweise ist Google ja immer schneller - diesmal nicht. Ich finde die Idee extrem praktisch, besonders weil ich auf meinen wöchentlich 11-14 Stunden Zugfahrt (je nach Strecke) nicht ständig nur Musik hören kann.


Montag, 17. Oktober 2005: Krank
Ich bin krank und ansteckend frowning smiley Brochitis. Schöne shit. (Hust) Da ich nicht die ganze Zeit im Bett liegen kann habe ich dieses Wiki auf einen aktuellen Stand gebracht was unschwer zu erkennen ist. Noch ist nicht alles 100%ig rund aber es wird.

Das Wetter ist einmalig für die Jahreszeit, die Sonne brennt. Ich könnte noch im T-Shirt auf dem Balkon sitzen, aber das ist in meinem Zustand nicht ratsam. Im Schatten wirds aber auch schnell ziemlich kühl, die Luft ist lediglich 14° warm.

Ich wohne jetzt nicht mehr im Studentenwohnheim, der Mietvertrag lief nur bis Ende September. Jetzt wohne ich in einer WG in Darmstadt, mit zwei anderen Leuten. Das Zimmer ist viel besser als das Zimmer im Wohnheim, größer und heller. Mit den Mitbewohnern gibt es absolut keinen Stress, beider sehr beschäftigt mit Diplom- bzw. Doktorarbeit und permanent unterwegs.


Mittwoch, 12. Oktober 2005: Phishing für Blöde
Heute hatte ich folgendes im Spam-Filter:

 Sehr geehrte Kundin,
 sehr geehrter Kunde,

 denn Banksicherheitssystem hat einen Ausfall, viele Zutritte zu den Konten 
 wurden verloren. Man muss sich nach der Vorschrift richten, um man 
 Online-Banking erneuern zu kann. 
 Man muss unter klicken und seine Angaben hineinführen, um eine Zutritt 
 zum Konto frei zu geben. Oder Online-Banking wird nicht aktiv. 

 weiter zum Online-Banking (Das war ein Link zu www.postbanking.org winking smiley

 Wir vorbringen Entschuldigungen dafür. Jetzt Sicherheitsabteilung macht alles, 
 um alle  Auswirkungen zu beseitigen. Klicken bitte hier. 

 Mit freundlichen Grüßen,
 Sicherheitsabteilung,
 Deutsche Postbank AG 

Wer auf sowas reinfällt hat es aber auch verdient. Ehrlich.


Donnerstg, 6. Oktober 2005: Bahnhasser-Club, Teil 2
Ich liebe die Deutsche Bahn, deshalb habe ich ihr einen Brief geschrieben.


Donnerstag, 29.September 2005: Shut the fuck up!
Gerade gefunden, hat jemand als Foren-Avatar benutzt. Kleiner Test im von-den-Lippen-lesen winking smiley


Donnerstag, 29.September 2005: Microsoft Guys
Ich habe soeben einen Blog-Eintrag gefunden, den ich vor längerer Zeit gelesen habe und den ich richtig gut fand:
How to piss off Microsoft guys. Sehr lesenswert. Die Leute scheinen darauf geschult zu sein wie man die Wahrheit verdreht und mit Provokationen umgeht. Meistens zumindest.


Montag, 19.September 2005: Der Tag danach
Gestern war die vorgezogene Bundestagswahl, was wohl an keinem vorbeigegangen ist. Auch ich habe meine Kreuzchen gemacht, hat aber Joschka nicht viel genützt. Auch nach der Wahl ist bis jetzt nichts entschieden. Ich bin jedenfalls nicht für eine große Koalition, da ich glaube daß sich die beiden großen Parteien nur gegenseitig blockieren würden und nichts bewirken. Ich bin für die Ampel. Los, Guido, gib Dir und der Zahnärzte- und Anwaltspartei einen Ruck winking smiley


Freitag, 16.September 2005: Erfrischende Erlebnisse mit der Deutschen Bahn

Das Wochenende rückt näher, damit auch meine fünfeinhalbstündige Zugfahrt. Schön, wenn man - wie die Bahnwerbung es immer darstellt - entspannt und erholt dort ankommt wo man hin will. Die Realität sieht leider anders aus: Völlig überbuchte und veraltete Züge (keine Steckdosen im ICE - wofür bezahle ich bitteschön den Zuschlag?!), defekte Klimaanlagen, die im Grönland-Modus laufen, Bahnangestellte, die schlecht hören oder aus irgendwelchen anderen Gründen die Fahrkarte und Reservierungen auf Samstag statt auf Freitag ausschreiben, Auskunfts- und Buchungstelefon für 12ct/Min (natürlich mit einer provokant langsam sprechenden Ansage) usw. sorgen für Frust. Es ist übrigens normal bei der Bahn, dass der Kunde den Schaden hat wenn die Bahnangestellten Mist bauen. Resevierungskosten werden nicht erstattet. Natürlich - wir sind ja soooo kundenorientiert - blanker Bullshit! Das Foto ist original in besagtem ICE aufgenommen.

Freitag, 02.September 2005: Der Beweis
Das was der Osten rauswirft kauft der Westen auf. Nur so kann ich mir erklären warum es in Darmstadt Ampeln mit Ost-Ampelmännchen gibt.


Freitag, 02.September 2005: Hausgemachte Katastrophen
Der Hurricane hat ganze Arbeit geleistet. New Orleans ist komplett vollgelaufen (Katastrophe 1). Als ob das nicht schlimm genug wäre, werden Hilfslieferungen von bewaffneten kriminellen Banden geplündert (Katastrophe 2).
Begünstigend für Katastrophe 1 ist meiner Ansicht nach die Klimaveränderung, die der amerikanische Staat gerner herunterspielt. Es ist ja wichtiger den verschwenderischen american way of life fortzuführen, als das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen und einen eigenen Teil zum Klimaschutz beizutragen.
Katastrophe 2 ist ebenfalls hausgemacht. Man nehme freie Marktwirtschaft, füge eine Prise Rassismus hinzu, packe den bitterarmen, arbeitslosen, schlecht ausgebildeten Teil in Slums und lasse seit jahrhunderten Waffen an jeden Idioten verkaufen. Prima.


Freitag, 19. August 2005: please update me...
Internet aus der Dose finde ich gut. knapp 1 MByte/Sekunde Downloadrate - da möchte man doch gleich ein paar fette Pakete in der Gentoo-Installation updaten (oder überhaupt erst installieren) - wenn nur die Compile-Zeiten nicht wären. Ok, die halten sich bei meinem Athlon noch in Grenzen (firefox 1.06 kompilierte ca. 15 Minuten).
Jedenfalls habe ich Mono installiert, gefolgt von eclipse 3.0.2. Ich bin noch nicht dazu gekommen das Ganze zu testen. Erstmal Dokus lesen...

Update: Sagte ich 1 MByte/sek Sorry, ich habe mich versehen. Da ist noch mehr drin wenn der Server auf der anderen Seite es hergibt happy smiley


Montag, 08. August 2005: Endlich wieder online!
Endlich wieder internet! Das war eine schwere Geburt. Der Admin hat dem LAN-Anschluß im Studentenwohnheim natürlich einen MAC-Adressen-Filter verpasst, was dazu führte dass alle von meinem PC gesendeten Pakete in den ewigen Datensenken ihre letzte Ruhe fanden. Aber mittlerweile konnte ich dem Admin durch Zettel hin- und hergeschiebe verklickern, dass sich die MAC-Adresse "meines" PCs (denn Zwischenmieter sind eigentlich gar nicht erlaubt wie ich inzwischen erfahren habe) geändert hat. Ich habe übrigens einen unaussprechlichen Namen und bin mongolischer Staatsbürger.

Ach ja: ich habe ein kleines Fotoalbum mit eigenen Fotos aus Darmstadt angelegt. Leider rechnet web.de die Fotos mit ziemlich schlechter Qualität klein.
Könnte sein dass der Inhalt ab- und zu erweitert wird. Oder auch nicht. Auf Wiedersehen.


Mittwoch, 27. Juli 2005: Packstation mit Denkblock
Wenn man in Lübeck ein Paket bekommt und man ist nicht zu Hause passiert folgendes: Das Paket landet in der nächsten Post und man bekommt (wenn man Glück hat) eine Benachrichtigung in den Briefkasten. In Darmstadt läuft es genauso, nur daß man das Paket nicht beim Postamt (das sind die komischen gelben Flachbauten mit den arbeitnehmerunfreundlichen Öffnungszeiten) abholen muß, sondern bei einer Packstation. Das sind Paketautomaten, bei denen man rund um die Uhr Pakete abholen und aufgeben kann. Genial! Einfach die Karte mit dem Barcode vor den Scanner halten, Namen eintippen und: Sesam öffne Dich! Warum gibt es sowas in Lübeck nicht?
Im Paket ist übrigens mein neues gebrauchtes bei ebay ersteigertes Thinkpad t23. Das geliehene Arbeitsplatznotebook hat es mir angetan - geniale Tastatur, mit 1.2 GHz brauchbar schnell, klein und leicht und eine praktische Tastaturbeleuchtung. Bei Ebay ist das Notebook gebraucht mit 14" 1400x1024-Pixel Display /512MB/ 30GB HDD / CD-RW / Modem / LAN für ca. 550 Euro zu haben - die habe ich dann auch investiert, brauchte eh ein Entwicklungsnotebook. Ich werde wohl noch 1GB reinstopfen (wenn sichs preislich lohnt) und Gentoo installieren. WLAN läßt sich über modul nachrüsten (kostet max. 20 Euro bei ebay) und DVD-Rom ist dank des genialen Ultrabay-Docking-Systems auch für ein paar Euro nachrüstbar.


Dienstag, 26. Juli 2005: Daß ich das noch erleben darf...
Ab nächsten Montag ziehe ich um. Ins Studentenwohnheim. Kein Witz. Ein TU-Student überläßt mir seine Bude für 250 Euronen im Monat. Das Zimmer ist ganz ordentlich, und in den Semesterferien wird dort auch nicht so viel los sein (dauerpartytechnisch gesehen). Das Beste: Dort kommt Internet aus der Steckdose. Direkte LAN-Anbindung an das Netz der TU. Fett! Daß der Student auch sein DVD-Surround-Satelliten-Equipment im Zimmer läßt finde ich übrigens ausgesprochen ok.
Das Zimmer liegt ca. 400m von meinem jetzigen Wohnort entfernt (weiter weg vom Biergarten und näher zur Krone und zur City) und somit noch in der "interessanten Zone".

Heute hat mich Sharepoint wieder geärgert. Beim deployment mit stsadm fliegt eine Exception! Keiner weiß warum. Die alte Version der assembly läßt sich noch nicht einml entfernen ohne daß eine Exception fliegt. <Hier beliebigen Fluch einsetzen>. Ich habe mir die Finger Wundgegoogelt und nichts gefunden. <Fluch>! (Update: es lag überigens an einem herrenlosen Tüttel in der assemblyinfo.cs - arggh!)


Montag, 18. Juli 2005: Guter Platz in Darmstadt
Das Appartment ist zwar nur mittelmäßig, aber die Gegend im Darmstädter Martinsviertel ganz interessant:

  • Biergarten 710m Luftlinie
  • Goldene Krone 850m Luftlinie
  • An Sibin - Irish pub 810m Luftlinie
  • Café Chaos 889m Luftlinie
  • Café bar Brazil geschätzt 450m Luftlinie
  • Äußerst gut sortierte Videothek: 320m Luftlinie
  • Hobbit: Studentenkneipe mit Verzehrmöglichkeit leckerer Pizzen: geschätzt 600m
  • Luisenplatz (Fußgängerzone Centrum) geschätzt 1000m Luftlinie

Jaja, so ein GPS-Gerät ist schon ganz nett. Es ist übrigens verdammt heiß, aber es gibt gleich Gewitter. Nur falls es jemanden interessiert.


Samstag, 16. Juli 2005: Willkommen im Bahnhasser-Club!
Ich verstehe jetzt warum Klaus, ein ex-Abeitskollege jegliche Bahnfahrten verweigert. Einfach weil Bahnfahren, die Bahnorganisation und größtenteils auch die Angestellten scheiße ist bzw. sind. Mein Leidensweg in Kürze:

  • letzten Sonntag Bahncard im Internet bestellt.
  • Wurde an die falsche Adresse (Lübeck) geschickt.
  • Hotline angerufen, es wurde bestätigt dass die Karte an die falsche Adresse geliefert worden sei, man wisse aber nicht warum.
  • Tickets für Heimreise zum Bahncardtarif gekauft, obwohl Bahncard nicht dabei. Ist ja nicht meine Schuld.
  • Reservierung nur noch im Raucher-Abteil (kotz!), ICE Frankfur-Hamburg rappeldickevoll
  • Raucher-Abteil unerträglich, Augen tränen, ich stinke wie 'ne Wildsau nach 'nem Waldbrand.
  • Schaffner unfreundlich, will Geld weil Bahncard "vergessen". Jegliche Bahnschuld wird abgestritten, da die Bahn keine Schuld hat wenn der Kunde eine falsche Adresse angibt. so eine Frechheit, ich hätte ihm am liebsten eine 'reingehauen! Ich gebe ihm kein Geld. Er gibt mir Rechnung mit dem Hinweis daß es in jedem Fall 15 Euro Bearbeitungsgebühr kostet. Das wollen wir noch mal sehen....
  • Im Zug Lüneburg-Lübeck biersaufende Prolls, die die Leute anpöbeln.
  • Lübeck Bahnhof eine einzige Baustelle. Die hätten schon längst fertig sein können.
  • Die Bahnhofs-Trulla will natürlich nicht nur die Bahncard sehen sondern auch 15 Eur "Bearbeitungsgebühr" haben. Die "Bearbeitungsgebühr" allein sollte spricht schon gegen die Bahn als modernes kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen.
  • 15 Euro zahle ich natürlich nicht, denn es ist ja nicht meine Schuld. Briefwechsel mit BahnCardService (daß die sich überhaupt Service nennen dürfen, solche Begriffe sollten an gewisse dienstleisterische Mindestauflagen gekoppelt sein). Mal sehen was kommt.

Dienstag, 12. Juli 2005: Per Anhalter
Habe mir gerade den Film 'Per Anhalter durch die Galaxis' angesehen. Ich war enttäuscht! Als Douglas-Adams-Fan der ersten Stunde und Auswendig-Kenner der Bücher und BBC-Serie in allen erdenklichen Sprachen (das ist so gaaar nicht übertrieben winking smiley fällt es mir schwer dieses Machwerk als THHG zu akzeptieren. Ok, ich konnte den Film nur auf deutsch sehen, aber trotzdem fiel mir auf, daß die vielen Stellen mit dem adamstypischen intelligenten Humor und Wortwitz irgendwelchen anderen Szenen weichen mussten, die offensichtlich hinzugedichtet wurden.

Beispiel:
Am Anfang als Arthur vorm Bulldozer liegt um sein Haus zu retten, kommt Ford nicht einfach nur vorbei. Er führt einen Einkaufswagen voller Bier und Erdnüsse mit sich, mit denen er dann die Bauarbeiter besticht und zu einer Pause zwingt, um Arthur überzeugen zu können gefahrlos mit ihm in den nächsten Pub zu gehen um Bier zu trinken, Erdnüsse zu kaufen und sich auf den Weltuntergang vorzubereiten.

  1. So steht es nicht im Buch
  2. Ford weiß zwar daß die Welt untergeht, aber er bräuchte niemals für zwei Leute einen ganzen Einkaufswagen voller Bier und Erdnüsse (Um herauszufinden wozu genau man Bier und Erdnüsse in dieser Situation zwingend braucht, sei auf die Lektüre des Buches verwiesen)
  3. Die Bauarbeiter zu "bestechen" ist zu einfach und vorhersehbar, der original-Dialog der die Wirklichkeit vertauscht und Mr. Prosser (den Bauleiter) kurzzeitig verwirrt ist viel witziger.

Andere Sachen die mir missfallen:

  1. Marvin ist zu rund. Kindchenschema passt nicht zu dem "paranoiden Androiden". Man nimmt ihm die depressive (eigentlich weniger paranoide) Rolle nicht ab, er wirkt dadurch eher wie ein lustloses Kind.
  2. Der Film wirkt überladen. Es wurde zu wenig Wert auf die Dialoge gelegt. Erst jault Marvin, dann in der nächsten Sekunden plappert Eddie los. Zu viel des Guten.
  3. zu viele Vogonen! Sie spielen doch nur am Anfang der Geschichte eine tragende Rolle...

Fazit: Die BBC-Serien sind besser!


Dienstag, 05. Juli 2005: Allein in der Pampa
Bin jetzt sein ein paar Tagen in Darmstadt - projektbedingt. Das Projekt geht über mehrere Monate und fing exakt 3 Tage nach Beginn meiner Selbständigkeit an. Wenn das nicht gut ist winking smiley Naja, ich sitze hier in einer etwas backsigen Darmstädter Hinterhofweinstube und tippe diesen Text auf einer ziemlich klebrigen und verspackten Tastatur, da in meinem Appartement leider kein Internet-Anschluß vorhanden ist. Demnächst (wann?) wird mein offizieller Arbeitsplatzrechner (fettes ThinkPad? - yes!!! Nachtrag: nö, ist ein altes t23) fertig sein, dann habe ich etwas mehr Möglichkeiten. Aber jetzt höre ich auf, denn die Tasten bleiben (ernsthaft!) unten, wenn ich sie drücke (iiih!)...


Montag, 04. Juli 2005 Golden Gasthaus Award
Das Frühstück war erwartungsgemäß nicht doll, so etwas wie Tomaten, Gewürzgurken, Salat, Schinken, Ei oder O-Saft suchte man vergebens. Stattdessen fette, unappetitlich aussehende Wurst sowie Käse (der allerdings ganz ok war), und trockene Gebäckstücke vom Vortag. Jeder hatte 2 Brötchen zugeteilt bekommen. An der Wand hing ein Zettel der besagt, daß das Mitnehmen von Frühstückssachen als Reiseproviant untersagt sei. Ein wahrlich freundliches Gasthaus. Das Bett hatte von der Seite gesehen ungefähr die Form einer Half-Pipe, so daß ich nur 4 Stunden schlafen konnte und meine Wirbel am nächsten Morgen von Hand sortieren musste. Ich spreche hiermit eine offizielle Warnung vor dem Hotel "zum Weingarten" in Darmstadt-Eberstadt aus! Zu der älteren zylindrischen Frau, die die Belange des Hauses zu regeln scheint würde auch eher Knastaufseherin als Wirtin passen.


Sonntag, 03. Juli 2005 Darmstadt
Gerade bin ich in Darmstadt angekommen, im Hotel u. Restaurant zum Weingarten habe ich mir von Lübeck aus telefonisch ein Zimmer reserviert. Das Zimmer kostet 36 Euro mit Frühstück - zu teuer wenn man das Zimmer dafür sieht. Es ist nur ca. 10 qm groß, es stehen 2 einzelne Betten drin, ein Kleiderschrank, ein niediger Schreibtisch und - zum Glück - ein kleiner Fernseher mit Satellitenprogrammen. Auf überflüssige Details wie Handtücher, helle Glühbirnen, Seife zum Händewaschen etc. wurde konsequent verzichtet. Ein Zettel an der Tür unterstreicht die Haltung der Pensionsbesitzer:

Ich frage mich spontan welches internationale Fachgremium festgelegt hat was "normaler Hotellzimmermüll" ist, und wann die Ergebnisse dieser Stude veröffentlicht wurden. Auf das Frühstück morgen früh bin ich gespannt.


Mittwoch, 29. Juni 2005: Ansprache zu Lage der Nation...
Nein, ganz so ernst ist es bei mir dann doch nicht - obwohl unser allseits beliebter Schorsch Busch heute ebensolche Ansprache hielt, weil ihm das Kanonenfutter ausgeht. Immer weniger potenzielle Soldaten melden sich freiwillig zur Army, weil sie lieber im Flugzeug als im Zinksarg reisen. Absolut verständlich. Ich glaube daß selbst bei den Amerikanern keine salbenden Worte mehr helfen.

And now for something completely different: Wir sind wieder da. Aus dem Ungarn-Urlaub heimgekehrt. Entspannt und gebräunt wie es sich gehört. Dabei fing der Urlaub ganz unentspannt an: Als wir ankamen (im Glauben ein 3-Zimmer Appartement gebucht zu haben) stellte sich heraus, daß das Ferienhaus drei ein-Zimmer-Appartements enthält von dem wir genau eins gebucht haben. Hmm, klassisches Missverständnis. Ich zitiere wörtlich aus der Website des Ferienhauses Napfény: "Das Appartement im Dachboden hat 3 Zimmer und verfügt über einen eigenen Eingang". Das haben meine Frau und ich genau so genau so verstanden: Das Appartement verfügt über drei Zimmer. Unser ungarischer Vermieter meinte aber: "Das obere Stockwerk hat drei Appartements". Nach ca. 10 minütigen Verhandlungen in einer Sprache die irgendwo im Vakuum zwischen Deutsch, Ungarisch und der Gebärdensprache liegt einigten wir uns auf die Benutzung von zwei Zimmern ohne Zuzahlung. Das war suboptimal.
Beide Zimmer waren winzig (geschätzt 10 qm), beide hatten zwar einen Kühlschrank und Kochgelegenheit jedoch war keines der beiden so ausgestattet daß man in nur einem hätte wohnen können, ohne mit 2 Personen von einem Teller zu essen oder sich eine Gabel zu teilen. Trotzdem waren zwei Zimmer besser als eins, denn wir haben den unerträglich lauten Kühlschrank in dem Zimmer benutzt, in dem wir nicht schliefen.
Ansonsten war der Urlaub sehr schön, und mit den Zimmern waren wir auch eigentlich zufrieden. Der Ort Balatonfüred ist zwar nicht unbedingt eine Partymeile, aber trotzdem sehr ansehnlich. Die Preise erlaubten uns jeden abend essen zu gehen, und so haben wir einige Restaurants am Ort "getestet". Falls mal jemand nach Balatonfüred gelangen sollte, ich habe zu einigen Lokalitäten etwas geschrieben:

  • Restaurant Borcsa
  • Kastély Étterem (ich glaube es hieß so) war mein persönlicher Favorit. Ehrlich und rustikal. Dort gingen die Einheimischen essen, auch Bauarbeiter nach der Schicht. Es lag natürlich nicht ganz so schmuck an der Promenade, eher an der Hauptstrasse, dafür hat es ein exorbitantes Preis/Leistungsverhältnis. Ich will damit sagen, es war extrem preiswert und trotzdem lecker. Ein komplettes Essen war für ca. 3-4 Euro zu haben. Ok, die Klos waren einfach und nicht wirklich geruchsneutral, und im Innenraum (der ansonsten den morbiden Charme eines kleinen Raumes in einem alten Barockschloss hatte) schaute schon mal ein Stromkabel nackt aus der Wand. Aber man kann draußen unter Weinranken wirklich nett sitzen, und die Kellner/innen sind wiklich nett und locker und lachen auch mal mit. 1 Liter guter Weißwein kostet 3,80 Euro.
  • Balaton Restaurant: Wie ein typisches modernes Kneipenrestaurant. Unweit der Promenade im Park. Gutes Essen, nett eingerichtet, ganzjährig geöffnet. Sowohl drinnen als such draußen sitzen macht spaß! Mittleres bis gehobenes Preisniveau. Für uns trotzdem preiswert. Zwei Essen + 6 halbe oder ebensoviel Wein = ca. 20 Euro (5000 HUF). Mein drittliebstes Restaurant.
  • Namenloses Restaurant: Direkt an der Promenade, hat (noch) kein Schild. Heißt eigentlich irgendwas mit "Jokai". Existiert schon länger, wurde aber frisch renoviert. Der Chef bedient gerne selbst, ein freundlicher Mann mit Schnäuzer und österreichischer Aussprache (atürlich nur, wenn er deutsch spricht, was er perfekt kann). Wir nannten das Restaurant deshalb nur "Den Österreicher". Nett zu sitzen, sehr gutes schmackhaftes Essen. Gehobenes Preisniveau aber keine Tourifalle. 2 Essen + 4 halbe oder ebensoviel Wein ca. 20 Euro. Meine persönliche Empfehlung: Putenstreifen in Sesamteigmantel mit gegrilltem Gemüse. Köstlich! Und dazu einen Szürkeborát (heißt übersetzt Graumönch) - ist ein leckerer Weißwein, trocken - aber mit Honigaroma.

Samstag, 04. Juni 2005: Nu' geht's los!
Heute gehts los in den Urlaub, Ab nach Ungarn! Wir haben uns ein 3-Zimmer Appartment in Balatonfüred gemietet. Ein schönes älteres Haus mit großen Bäumen, Balkon zum See usw. Das gibt es in Ungarn zur Hauptsaison schon für 20 Euro/Tag. Ich möchte bemerken daß die Balatonregion die teuerste Ecke Ungarns ist. Vielleicht habe ich die Möglichkeit dort ein offenes WLAN anzuzapfen oder ich gehe ins örtliche Internetcafé um das Wiki zu pflegen. Naja mal sehen, vielleicht mache ich auch einfach mal Urlaub!


Mittwoch, 18. Mai 2005: Keine Rohstoffe
Ich habe ein neues Browsergame entdeckt. Es findet sich unter http://www.travian.org und heißt wenig Überraschend Travian. Naja was heißt neues Browsergame, ich habe überhaupt erst mal ein Browsergame entdeckt. Nicht daß ich nicht schon einige Anläufe mit anderen Games gestartet hätte, aber die waren langweilig (Legend of the green Dragon) oder mir zu kompliziert (irgend so'n ziemlich populäres Weltraumspiel).

Travian ist einfach, fast selbsterklärend und unkompliziert und die Zeiträume bewegen sich in Stunden, nicht in Tagen. Das ist was für eher ungeduldige Leute wie mich. Es macht 'ne Menge Spaß sein Dörflein (ich habe meins Nordersiel getauft) wachsen zu sehen. Was mache ich nur wenn ich bald in Urlaub fahre? 3 Wochen Ungarn und kein Internet? Dörflein ausgeraubt und niedergebrannt, alle Einwohner tot? Ohgottohgott!!! Ich bleibe hier. Ich habe eine Mission zu erfüllen.

Nein happy smiley ganz so schlimm ist es nun doch wieder nicht. Den Urlaub lasse ich mir nicht verderben. Man kann nämlich bis zu zwei Vertreter benennen. Zunächst ist es Don Molle, über den ich zu dem Spiel gefunden habe. Sollte sich natürlich Lars auch noch dafür begeistern können <mit überdimensionalem Zaunpfahl wink>, hätte ich gleich doppelte Sicherheit.

Im Moment habe ich aber leider keine Rohstoffe mehr. Ich muß wohl mit meinen Leibeigenen Einwohnern ein ernstes Wörtchen über ihre Produktivität reden - hmm, wo habe ich nur die Peitsche hingelegt....


Mittwoch, 04. Mai 2005: Wanderer zwischen den Welten
Nunja, der USB-Kartenleser funktioniert jetzt. Man muß nur die richtigen kernel-Module anwählen, hotplug erledigt den Rest. Im Prinzip ist es genau so einfach wie mit dem Kernel 2.4. Nur hat sich die Menüführung der Kernelkonfiguration komplett geändert so daß ich ein paar Module scheinbar einfach vergessen habe. Das gleiche gilt für den Sound. Nach dem aktivieren aller alsa-Module schent es damit auch keine Probleme mehr zu geben. Details dazu sind unter "KleineLinuxProbleme" dokumentiert.

Gestern war ich wieder mal auf einer Microsoft-Info-Veranstaltung in Hamburg, die Neuerungen im SQL-Server-2005 zum Inhalt hatte (insbesondere Analysis- und Reporting-Services). War interessant und gab wieder mal lecker Essen für lau winking smiley Leider bedienten sich die Referenten einer ziemlich monotonen Vortragsweise und die Fenster des beinahe überfüllten kleinen Raumes konnten wegen des Umgebungslärms nicht permanent geöffnet sein. Ich bin mehrfach eingenickt winking smiley Die Haupt-Informationen, die ich ich aus der Veranstaltung zog war:

  • SQL-Server ist aus Sysbase hervorgegangen (ach!?)
  • Es gibt eine kostenlose Express-Edition, die bereits Entwicklungstools enthalten soll
  • Die SQL-Server 2005 Enterprise Edition soll dermaßen viel Geld kosten (ca. $25000 pro Server CPU, bzw. $13000 + Client Lizenzen), daß sich das kaum ein mittelständisches Unternehmen leisten kann oder will. Leider kiegen bislang nur dieser Edition einige sehr sinnvolle Tools bei (z.B. der Report Builder) die Controller, Geschäftsführer und andere nicht-Entwickler brauchen werden.

Sonntag, 01. Mai 2005: Läuft ganz gut!
Mein Athlon läuft mittlerweise (fast) rund mit Gentoo Linux. Es gibt nur noch Probleme mit dem Sound. Irgendwie verwirren mich die verschiedenen Sound-Systeme alsa und oss, dann gibt es noch arts, den KDE Sound-Dämon usw. Da blicke ich noch nicht so richtig durch. Andere Dinge von denen ich dachte sie seien schwer zu konfigurieren (z.B. die Synchronisierung von KOrganizer mit einem Palm) erwiesen sich kinderleicht. Noch andere Dinge, die unter einem 2.4er Kernel ganz einfach waren (Auslesen von Compact-Flash-Karten mit einem USB-Kartenleser) funktionieren bislang noch gar nicht.


Sonntag, 17. April 2005: Alles nochmal
Ich habe mich dazu entschlossen auf meinem Haupt-PC Gentoo neu zu installieren. Das System ist sowieso total verkonfiguriert und verwendet noch einen 1.4er Kernel. Seit der neuen 2005.0-Installation ist der 2.6er Kernel (endlich) Gentoo-standard geworden. Ich hoffe die zahlreichen probleme, die mit der Xorg und Nvidia-Installation zu tun hatten hören dann auf und machen das System benutzbar. Merkwürdigerweise läuft Knoppix immer total reibungslos, selbst mit einem 2.4er Kernel. Soviel zeit hat man gar nicht wie man in eine optimal konfigurierte Linux-Installation stecken möchte winking smiley


Mittwoch, 06. April 2005: So schnell geht das!
Am letzten Donnerstag habe ich meine Kündigung unterschrieben. Ab 01.05. bin ich also arbeitslos. Tja, 100.000 rote Euros sind ein Grund Leute zu entlassen.
Zunächst werde ich mich als freiberuflicher Softwareentwickler und IT-Berater positionieren, Unterstützung liefert das Arbeitsamt und erste Anfragen sind bereits eingegangen. Es kann sowieso nur besser werden, länger einer Firma auf der Tasche zu liegen die weder Aufträge noch eine halbwegs produktive Arbeitsumgebung hat wäre auch keine Option. Ich bin niemandem böse und sehe optimistisch in die Zukunft!


Mittwoch, 23. März 2005: Hilfe, es Ostert!
Ende März in Norddeutschland: hier und dort poppen Narziss und Krokus aus der noch frostkalten Erde. Dieses löst bei der Spezies Homo Sapiens einen postpupertären Hormonschub aus, der sich oft in bizarrer Dekorationswut entlädt. Daß alle Läden der Stadt nur noch asiatische Plüschkücken, ebensolche Häschen und anderes zweifelhaftes Ostergeraffel zu verkaufen scheinen könnte ich noch verkraften, denn ich bin selten in der City.
Im Büro erreicht die Hasendichte dank einer dekorationseifrigen Kollegin fast psychogene Dimensionen. Überall wo man hinguckt hocken von behinderten bolivianischen Straßenkindern mundgesägte Holzhasen, die von Amnesty International unter Einsatz des Lebens von einigen dutzend ehrenamtlichen hornbebrillten Helfern aus dem Lepra-Knast in La Paz herausgeschmuggelt wurden.
Was mir allerding zu denken gibt: Nach Ostern ist vor Weihnachten ist vor Ostern ist vor Weihnachten ....


Montag, 05. März 2005: Endlich wieder ein richtiger Joystick!!!
Juhu!!! Er ist da! Lars hat im Netz eine USB-Reinkarnation des legendären Competitio Pro Joysticks aufgetan und prompt 2 Stück bestellt. Einen für mich happy smiley
Jetzt mach das daddeln mit XL- und ST-Emulator wieder richtig Laune, geht viel besser als mit dem Speed Link Game Pad.


Mittwoch, 16. Februar 2005: Warum Microsoft einfach frustrierend ist
Software entwickeln macht mir normalerweise Spaß. Kozepte erarbeiten, Nüsse knacken, Lösungen finden und auch im Nebel stochern ist eigentlich mein Ding. Allerdings gibt es immer Tools, Umgebungen und Technologien, die nicht nachvollziehbare Konzepte verfolgen und zudem grottenschlecht dokumentiert sind. Ziemlich viel aus dieser Kategorie kommt aus dem allseits bekannten Hause Microsoft.
Das Tool was dem die Krone aufsetzt ist der Microsoft Sharepoint Portal Server 2003. Aus Anwendersicht ein nettes Tool zum Intranet-Zusammenklicken mit vielen ganz netten und oberflächlich sinnvollen Features. In der Tiefe sind die Konzepte nicht zuende gedacht und merkwürdig umgesetzt. Man kann vieles damit machen - nur eben nichts richtig.
So gibt es z.B. Listen, das sind eigentlich nur durch den Anwender in der Struktur erweiterbare Datenbanktabellen. Sie lassen sich auch mit 1:n Verknüpfungen verbinden (einfache Lookup-Felder), n:n ist dagegen nicht möglich - Kreuztabellen kennt das System nicht. Aus Programmierersicht werden die Dinger mit ihrem vollen Namen referenziert (der auch Leer- und Sonderzeichen enthalten kann!), die Abfragen werden nicht mit SQL sondern in einem ominösen XML-Dialekt namens CAML verfaßt, was im Prinzip nur eine andere weitaus kompliziertere und weniger leistungsfähige Schreibweise für SQL ist. Das Ganze ist natürlich Microsoft-typisch nicht die Wurst dokumentiert, und im ganzen Internet scheint es niemanden zu geben der meine Fragen zu beantworten bereit wäre, so daß man teure Consultants bemühen muß. Das Geschäftsmodell von Microsoft geht wieder mal auf.
Ich würde mich ehrlich gesagt weitaus lieber mit J2EE beschäftigen - Das ist wenigstens dokumentiert - und man muß nicht alle 2 Jahre alles vergessen nur weil eine neue Version erscheint die auf komplett anderen technologischen Füßen steht.


Montag, 14. Februar 2005: Misserfolg
Gestern am Sommtag haben Meike und ich einen Misserfolg beim Geo Caching erlebt. Soll heißen wir sind bei Schneeregen durch knöcheltiefen Matsch gestapft und haben den Cache leider nicht gefunden. Es handelte sich um den Cache Kaiserbahn der in der Nähe von Krummesse im Wald versteckt liegt. Bei besserem Wetter (im Sommer) werden wir es aber noch mal versuchen, die ungefähre Stelle habe ich mir gemerkt, falls der GPS seinen Dienst im belaubten Wald versagen sollte, was wahrscheinlich ist.


Montag, 7. Februar 2005: Also, ich find's lecker!
Man kann sagen was man will, ich finde das Essen im Tipasa lecker. Meine Frau und ich haben schon einige Lübecker (Kneipen-)Restaurants ausprobiert - aber nirgends war das Essen so gut wie dort. Merkwürdigerweise sind dort die Preise auch noch verdammt günstig. Vorgestern habe ich Rinderfiletsteak karibischer Art (mit einer süßlich-scharfen Ananas/Mango-Chutney sauce, Wildreis und schwarzen Bohnen) gegessen, und habe dafür 10,60 Euro gelascht - superpreiswert wie ich finde. Und verdammt lecker! Meikes Tandoori-Hähnchenfilet war übrigens auch köstlich (8,90 Euro).
Ich weiß daß der Ruf des Ladens etwas mit Altlasten zu kämpfen hat. Das sind aber wirklich Altlasten. Wir sind oft dort und haben nichts Negatives zu berichten.


Freitag, 28. Januar 2005: Schneeregenfindeichdoof

Schnneeregen finde ich doof besonders wenn man mit dem Rad unterwgs ist und überhaupt prangere ich das an son Sauwetter.


Freitag, 28. Januar 2005: Happy Hour bei Fielmann

Gestern abend brach unvermittelt einer dieser 'Nasenpoller' von meiner Brille ab. Suuuper. Ich also noch nach der Schicht zu Fielmann getobt, dort habe ich die Brille vor über 2 Jahren erstanden. Zu meinem Erstaunen war auf dem Gestell noch Herstellergarantie. Da der Hersteller aber mittlerweile insolvent ist und sich Titangestelle nicht mit "Bordmitteln" löten lassen, darf ich mir ein neues Gestell aussuchen - Fielmann übernimmt die Kosten in Höhe des alten Gestells und eines Glases. Erstaunlich wenn man bedenkt, daß ich bereits 2x beide Gläser auf Garantie ersetzt bekommen habe. Am Ende bekomme ich also zwei Gestelle und acht Gläser zum Preis von einem Gestell und drei Gläsern. Happy Hour bei Fielmann! Bei Fielmann gibt es auch irrsinnig ultrahippe Kassengestelle, die ich natürlich ausprobieren mußte.


Donnerstag, 27. Januar 2005: C# ist eigentlich ne ganz nette Sprache...

Z.B. kann man mit "Properties" sich eine ganze Menge Arbeit beim Schreiben von gettern und settern sparen:

 class Hund
 {
    private string name;
    public string Name {
       get {
          return this.name;
       }
       set {

          this.name = value;
       }
    }
 }

Eine Property lässt sich einfach wie folgt ansprechen:

 Hund dackel = new Hund();
 dackel.Name = "Knackwurst";

Intern wird die Variable dann über die get und set-Methode der Property gesetzt und gelesen. Ähnlich funktonieren Indexer, das Pendant zum Überladen des Klammer-Operators in C++:

 class Hundehuette
 {
    private in maxhunde = 5;
    private Hund[] hunde = new Hund[maxhunde];
    public Hund this[int index] {
       get {
          return hunde[index-1];
       }
       set {
          hunde[index-1] = value;
       }
    }
 }

 Hundehuette dackelkorb = new Hundehuette();
 dackelkorb[1]=dackel;
 Console.WriteLine(dackelkorb[1].Name+"\n");

Damit lassen sich natürlich auch sehr komplexe Typ- und Bereichsüberprüfungen realisieren. Schade nur, daß diese Sprache von Microsoft ist und die Nettigkeiten wohl nicht in Java einfließen werden frowning smiley

Aber für Licht am Ende des Tunnels sorgt das Mono Projekt, das eine cross-Plattform Implementierung des .NET Frameworks und C# ist. Habe ich aber noch nicht ausprobiert (Gentoo-Ebuild: /dev-dotnet/mono).


Mittwoch, 26. Januar 2005: Die Lösung für Archivierungsfragen?
Angeregt durch den ersten Beitrag in LarsiesKolumne möchte auch über meine DVD-Ram Erfahrungen berichten.
Ich benötige eine zuverlässige Datensicherung für unwiederbringliche Daten wie Digitalfotos und -Filme, Programmierprojekte, Musik usw. Nach meinen eigenen Erfahrungen sind gebrannte CDs mit Vorsicht zu geniessen - teilweise sind sie bereits nach einem Jahr nicht mehr fehlerfrei lesbar, was aber sehr stark von der Qualität der Rohlinge abhängt. Man kann mit hochwertigen Rohlingen durchaus eine mehrjährige Datensicherheit erzielen und seltsamerweise sollen einmalig beschriebene CD-RWs langzeitstabiler sein als CD-Rs.
Aber: Was sind 700MB zu einer Zeit wo selbst eine 80GB-Platte nicht wirklich groß ist? - Nichts! Für eigene Projekte und Texte völlig ausreichend, aber Peanuts für die mp3- und Digitalfoto-Sammlung. Also muß ein größeres Medium her - die DVD.
Leider weisen gebrannte DVDs (lt. Testberichten in der c't) eine noch schlechtere Datensicherheit für Langzeitarchivierung auf als CD-Rs. Aber es gibt ja noch die DVD-RAM.
Vor Knapp 2 Wochen kaufte ich mir zu ersten mal 2 DVD-Ram Rohlinge für je 3,45 Euro. Das ist im Vergleich zu DVD-RWs relativ teuer, wenn man es im Vergleich zu den Leistungen der DVD-RAM setzt (Defektmanagement, nahezu unendliche Wiederbeschreibbarkeit) finde ich es jedoch günstig. Die Scheiben waren für Packet-Writing formatiert, ich habe sie jedoch neu formatiert und wie eine normale DVD gebrannt. Ob das schlau war, weiß ich nicht, es funktionierte jedenfalls sehr gut. Gebrannt habe ich unter Windows mit Nero. Leider lassen sich DVD-RAMS nicht mit meinem normalen DVD-ROM lesen, nur mit dem Brenner. Ich habe jetzt das Gefühl, daß wichtige Daten (in meinem Fall Digitalfotos) gut gesichert sind.


Dienstag, 25. Januar 2005: Sharepoint is evil!
Der Microsoft Sharepoint Portal Server 2003 wurde garantiert entwickelt, um armen Entwicklern das (Arbeits-)Leben zur Hölle zu machen. Das Produkt positioniert sich als Intranet-Lösung, kann so ziemlich alles aber nichts richtig, so daß man geneigt ist selbst grundlegende Funktionalitäten neu zu programmieren, die nur halbherzig bzw. unendlich umständlich bedienbar umgesetzt wurden. Ich meine damit z.B. die relationalen Beziehungen von Listen, die Dokumentenbibliothek usw.
Das Entwickeln von Web Parts ist aufgrund der langen Turn-Around-Zeiten und der Sicherheitsmechanismen eine einzige Qual und macht überhaupt keinen Spaß. Sowieso beschränkt sich Web-Part-Entwicklung meist auf kleine Ein-Klassen Progrämmchen, die ein ausgefeiltes Design überflüssig machen. Schade. Herausforderungen definiere ich anders.


Montag, 15. Januar 2005: DVB-T sucks!
Meine Begeistung ist verflogen. Die Twinhan "Magic Box" kann man in die Tonne kloppen. Die Windows-Software ist (zum jetzigen Zeitpunkt) ziemlich instabil, der Empfang auch mit aktiven Antennen bescheiden. Ein Celeron 333 Notebook reicht zum decodieren des MPG-Streams nicht aus, obwohl das Gerät sonst auch DivX?-Filme ruckelfrei abspielen kann. Ich warte lieber noch eine Weile, bis die Geräte ausgereift sind. Die "Magic Box" geht jedenfalls zurück.


Montag, 10. Januar 2005: DVB-T rocks!
Im Arbeitszimmer, dort wo der eine oder andere Klapperkasten herumsteht, hatte ich leider keine Möglichkeit ohne größere Umbauaktionen das Fernsehprogramm zu empfangen. Wir haben eine Satellitenschüssel, einen Single-LNB und eine Philips DBox II im Wohnzimmer. Damit kann man nur einen Kanal gleichzeitig empfangen, was für mich ungünstig ist wenn gerade irgendeine Daily Soap läuft, die mit Begeisterung von meine Frau aufgesogen wird. Also mußte eine einfache Möglichkeit her oben ein halbwegs vernünftiges Programm auf den Schirm zu zaubern.
Die Lösung heißt DVB-T und ist hier bereits bestens zu empfangen. Ich entschied mich für eine USB-Lösung, die leicht an veschiedene Rechner angeschlossen werden kann. Ich kaufte dazu den DVB-T Receiver MagicBox von Twinhan. Noch läuft er unter Windows, weil ich erstmal Fernsehen will winking smiley. Allerdings wird er langfristig unter Linux seinen Dienst verrichten müssen.


Sonntag, 09. Januar 2005: Die Flut
Die Flutwelle an den Küsten Südostasiens, die hundertausenden das Leben kostete beherrscht zu Recht Medien und Emotionen. Es wurde und wird viel gespendet (auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen), Hilfsorganisationen aus aller Welt beteiligen sich am Wiederaufbau.
Indonesiens Provinz Aceh hat es am härtesten getroffen, in einem Land das sich im Gegensatz zu Thailand kein so großes Stück vom Tourismus-Kuchen abschneiden kann. Gerade die betroffene Provinz ist von Unruhen und Armut gebeutelt. Ich bin sicher daß die Landschaft Indonesiens für Europäer reizvoll wäre, leider gibt es aber auch dort Menschen die mittelalterliche Werte wie Religion und Unabhängigkeitsbestrebungen über Toleranz und Solidarität stellen. Das Tragische dabei ist, daß tausende Menschen unter radikalen Minderheiten leiden müssen, und sei es nur indirekt durch den Wegfall von Tourismus und damit wichtigen Einnahmequellen.


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