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Nachdem ich mich lange im Internet über die Eigenschaften diverser mp3-Plyer informiert habe (Ergebnisse hier), bin ich doch zu der Überzeugung gekommen dass ein Festplatten-mp3-Player das richtige für mich ist. Also habe ich mir bei Amazon den iAudio X5L bestellt. Ich habe es bislang nicht bereut.
Zunächst schauen wir mal ob er gut zu meinen Idealvorstellungen passt:
Bewertung:
sehr gut, gut, neutral, schlecht, sehr schlecht
Der Klang ist einzigartig. Was das Gerät aus noch so mies codierten mp3- und Ogg-Files rausholt grenzt schon an Zauberei. Brilliante, präzise Höhen, nahezu keine Kompressionsartefakte (die sich normalerweise wie ein unerwünschter Flanger-Effekt bemerkbar machen), und eine Räumlichkeit die ich bisher bei den Files noch nie gehört habe. Das liegt an der BBE-Funktion, die dafür sorgt, dass die ursprünglichen Höhen wiederhergestellt werden. Die Musik klingt dadurch besser als mit einem PC abgespielt. Der Player bietet zudem irrsinnig viele Möglichkeiten den Klang einzustellen, die ich selbst noch nicht alle erforscht habe. Verwendet habe ich meine Sony-Ohrhörer, die beigelegten sollen lt. Testbericht auch nicht ganz schlecht sein, meine sind aber in jedem fall besser.
Die Firmware kann leicht ugedatet werden, einfach die ca. 1.5MB große x5_fw.bin-Datei in den ordner FIRMWARE kopieren, Netzteil anschließen und neu starten.
Erste Untersuchungen meinerseits haben ergeben, dass die Firmware unkomprimiert und unverschlüsselt vorliegt. Der Player verwendet einen Motorola/Freescale ColdFire SCF5249 als CPU (andere Quellen bahaupten, er benutze einen 5250), und damit einen erweiterten 68000er Befehlssatz.
Das isser! Den gebe ich nicht wieder her. Ich habe die ganze letzte Zugfahrt Musik gehört und sie selten so genossen. Filmchen lassen sich trotz der nur 15 Frames auch ganz gut gucken, Zeichentrick wie Futurama hat sowieso keine 30 Frames und kommt damit gut rüber.
Playlists können sehr sinnvoll sein, wenn man z.B. viele verschiedene Musik-Genres auf dem Player hat und ihn gerne mal an die heimische Musikanlage anschließt. Wenn z.B. die Eltern zum Kaffe kommen ist es meist unangebracht irgendwelche Metal oder Gothic-Sachen abzududeln (außer man heißt zufällig Osbourne mit Nachnamen
). Playlists kann man unter Windows sowohl mi Winamp als auch mit der beigelegten Software JetAudio erstellen. JetAudio ist ziemlich gut, deshalb beschreibe ich den Vorgang mit diesem Tool.
.m3u ändern und in den PLAYLIST ordner auf dem Player speichern.
iAudio-Website mit Forum
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- Das Video-Transcodierungstool. DVD rein, Filmchen raus.
(Netzwelt)
(Freenet)
(iaudiophile)
Infos über die Portierung von RockBox auf den X5. RockBox ist eine alternativen Player-Firmware, die ursprünglich für Archos Player geschrieben wurde.
Wie funktioniert die Klangspektrumserweiterung BBE?