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Test des Festplatten mp3-Players Cowon iAudio X5

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Test des Festplatten mp3-Players Cowon iAudio X5

Festplatten mp3-Player Cowon iAudio X5L im Test (stand: April 2006)

Nachdem ich mich lange im Internet über die Eigenschaften diverser mp3-Plyer informiert habe (Ergebnisse hier), bin ich doch zu der Überzeugung gekommen dass ein Festplatten-mp3-Player das richtige für mich ist. Also habe ich mir bei Amazon den iAudio X5L bestellt. Ich habe es bislang nicht bereut.

Deckt der Player meine Anforderungen ab?

Zunächst schauen wir mal ob er gut zu meinen Idealvorstellungen passt:

Bewertung:
sehr gut, gut, neutral, schlecht, sehr schlecht

  • Es ist ein Festplatten Player, der naturgemäß empfindlicher ist als ein Flash-Player. Dafür ist er zwar angenehm klein (verwendet eine 1,8" Platte), ist aber mit einem Gewicht von über 100g nichts für die Hemdtasche
  • Der Klang ist überwältigend! Mehr dazu weiter unten.
  • Spielt mp3, ogg-Vorbis, wma, FLAC und eingeschränkt auch mpeg4-Videos! Außerdem zeigt er Textdateien an.
  • Hat mit 30GB soviel Platz, dass er keine Erweiterung durch Speicherkarten nötig hat
  • Kann per eingebautem Mikrofon, von Line-In oder vom eingebauten Radio direkt in mp3 aufnehmen. Leider nicht in Ogg.
  • Die Bedienung ist nicht immer intuitiv und duch den Mini-Joystick etwas fummelig, Dafür lassen sich die wichtigsten Funktionen (Lautstärke, Vorspulen und Skip) blind und einhändig auch durch den Stoff der Jacke bedienen
  • extrem schnelle USB 2.0 Übertragung, eine 200MB-Datei braucht ca. 10 Sekunden
  • Kann auch als Datenspeicher verwendet werden
  • Treiberlose Installation, auch unter Linux (gibt sich als standard USB-Massenspeicher)
  • Musikdateien lassen sich ohne proprietäre Software kopieren
  • hat ein hervorragendes Radioteil mit Aufnahmefunktion in mp3. Der Empfang reißt bei Zugfahrten nicht ab. Leider kein RDS.
  • Eingeabuter Akku der nicht selbst gewechselt werden kann
  • Akkulaufzeit ca. 35 Stunden! (in der L-Version, die ich habe)
  • Zeigt ID3-Tags auf dem Display an
  • Mit 339 Euro ist es nicht gerade ein Schnäppchen, aber Qualität hat ihren Preis

Weitere Eingenschaften des Players

  • USB-Host Modus, d.h. man kann einen beliebigen USB-Massenspeicher (Stick, Digicam etc.) direkt an den Player anschließen, ohnen einen PC. Daten können dann über den eingebauten Datei-Browser Datei- oder Ordnerweise hin- und herkopiert werden
  • Die Firmware ist updatebar und iAudio liefert neue Versionen in regelmäßigen Abständen
  • Die Schnittstellen (USB, USB-Host, Line-IN, Line-Out und ext. Stromversorgung sind nur über einen winzigen Port-Replikator verfübar, was wohl an der gerigen Größe des Gerätes liegt. Zum Datei-kopieren muß der Adapter also immer mitgenommen werden
  • Brilliantes Farb-Display, das zwar klein ist, und nicht sonderlich hoch auflöst (160x128 Pixel) aber trotzdem ganz nett anzuschauen ist
  • Das Teil kann Mpeg4-Videos abspielen (als AVI), die vorher mit einer mitgelieferten Software (oder dem iriverter) transcodiert werden müssen. Leider kann er nur 15 Frames/Sek. abspielen, was aber für Futurama ausreicht winking smiley
  • Sehr wertiges und robustes Aluminiumgehäuse.
  • Es sind zwei perfekt passende adhäsive Displayschutzfolien im Lieferumfang
  • Trotz des hohen Preises ist keine Tasche oder Etui im Lieferumfang, es muß für 9 Euro + Vk nachgekauft werden
  • Auch eine Kabelfernsteuerung ist nicht im Lieferumfang. Sie muß für teure 39 Euro nachgekauft werden (wenn man sie braucht), hat dafür aber ein Display, das Songinfos anzeigt.

Klang

Der Klang ist einzigartig. Was das Gerät aus noch so mies codierten mp3- und Ogg-Files rausholt grenzt schon an Zauberei. Brilliante, präzise Höhen, nahezu keine Kompressionsartefakte (die sich normalerweise wie ein unerwünschter Flanger-Effekt bemerkbar machen), und eine Räumlichkeit die ich bisher bei den Files noch nie gehört habe. Das liegt an der BBE-Funktion, die dafür sorgt, dass die ursprünglichen Höhen wiederhergestellt werden. Die Musik klingt dadurch besser als mit einem PC abgespielt. Der Player bietet zudem irrsinnig viele Möglichkeiten den Klang einzustellen, die ich selbst noch nicht alle erforscht habe. Verwendet habe ich meine Sony-Ohrhörer, die beigelegten sollen lt. Testbericht auch nicht ganz schlecht sein, meine sind aber in jedem fall besser.

Firmware

Die Firmware kann leicht ugedatet werden, einfach die ca. 1.5MB große x5_fw.bin-Datei in den ordner FIRMWARE kopieren, Netzteil anschließen und neu starten.
Erste Untersuchungen meinerseits haben ergeben, dass die Firmware unkomprimiert und unverschlüsselt vorliegt. Der Player verwendet einen Motorola/Freescale ColdFire SCF5249 als CPU (andere Quellen bahaupten, er benutze einen 5250), und damit einen erweiterten 68000er Befehlssatz.

Fazit

Das isser! Den gebe ich nicht wieder her. Ich habe die ganze letzte Zugfahrt Musik gehört und sie selten so genossen. Filmchen lassen sich trotz der nur 15 Frames auch ganz gut gucken, Zeichentrick wie Futurama hat sowieso keine 30 Frames und kommt damit gut rüber.

Tipps und Tricks

Playlists

Playlists können sehr sinnvoll sein, wenn man z.B. viele verschiedene Musik-Genres auf dem Player hat und ihn gerne mal an die heimische Musikanlage anschließt. Wenn z.B. die Eltern zum Kaffe kommen ist es meist unangebracht irgendwelche Metal oder Gothic-Sachen abzududeln (außer man heißt zufällig Osbourne mit Nachnamen winking smiley ). Playlists kann man unter Windows sowohl mi Winamp als auch mit der beigelegten Software JetAudio erstellen. JetAudio ist ziemlich gut, deshalb beschreibe ich den Vorgang mit diesem Tool.

  1. Player mit PC verbinden
  2. JetAudio starten
  3. klick auf Playlist
  4. Rechtsklick ins Fenster -> add files. Files bzw. Ordner auswählen, dabei nur Files vom Player verwenden! Drag and Drop ins Playlist-Fenster geht (glaube ich) auch.
  5. Wenn fertig, rechtsklick ins Playlist-Fenser -> export. File-typ auf .m3u ändern und in den PLAYLIST ordner auf dem Player speichern.
  6. feddich, funktioniert mit allen Sorten Musikfiles (auch .ogg und .flac)

Siehe auch

Links

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