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elsnis Kolumne 2009

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Elsnis Kolumne 2009

Disclaimer: Diese Seite spiegelt allein meine (Elsnis) Meinung wieder, und wird sporadisch erweitert.
Man könnte es auch Blog nennen. (Hallo Google, das war ein Keyword!) aber das nennen alle so und deshalb muß ich das noch lange nicht so machen.
Kolumnen vergangener Jahre: 2008, 2007, 2006, 2005, 2004

Donnerstag, 31. Dezember 2009: Guten Rutsch!

Schon wieder ist ein Jahr zuende. Wie schnell das immer geht. Den diesjährigen jahreswechsel verbringen wir mal nicht zu hause sondern in Oberstdorf. Dort haben wir uns in den letzten beiden Tagen die Vierschanzentournee angesehen, zum ersten Mal live und nicht im Fernsehen. Drei Stunden dauerregen, war trotzdem toll. Guten Rutsch!

Mittwoch 02. Dezember 2009: Jo mei

Zur Zeit bin ich beruflich in München um ein Pflichtenheft über eine sharepointgestützte Dokumentenablage zu schreiben. Zugegeben, es gibt spannendere Themen. Ich kannte München noch nicht und habe ein Hotelzimmer in der Altstadt bekommen - zumindest dort wo der gemeine Münchner "Altstadt" definiert - glaube ich jedenfalls. Egal.

Ein Hotelzimmer kostet so viel wie zehn Glühwein auf dem münchener Weihnachtsmarkt. Ist jetzt das Hotelzimmer günstig oder der Glühwein teuer? Beides. Ein Glühwein kostet 3,50€ ohne Becherpfand - Das Zimmer 35€. Offenbar sind im Glühwein Rosinen denn die scheinen in München mit Gold aufgewogen zu werden, weshalb ein "Rosinensemmel" (mit scharfem s) auch 1,10€ kostet. So is dat. Dann lieber Punsch und Glögg auf dem schöneren Lübecker Weihnachtsmarkt für 2-3€ je nach Stand. happy smiley

Donnerstag 15. Oktober 2009: Atari ST - II

Ich habe alle Files von dem ersten Festplatten-Image herunterbekommen und nach Jahren mal wieder eines meiner alten Programme, den "Blockdesigner" gestartet, den ich 1988 geschrieben habe.

Der Blockdesigner ist ein in GFA-Basic geschriebenes Programm um einfache, animierte Sprites zu erstellen. Ich wollte immer ein Spiel schreiben, es ist aber beim Sprite-Editor geblieben. Immerhin.

Die Dialogboxen und die ganze andere Oberfläche ist selbstprogrammiert, nicht nur wegen der albernen Bildchen in der Ecke, sondern weil ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung von der GEM-Programmierung hatte und gute Bücher rar und teuer waren. In der Namensgebung war ich auch äußerst kreativ, die Dialogbox wurde durch die Funktion kotzbox() gezeichnet winking smiley

Donnerstag 15. Oktober 2009: Atari ST

Habe nach langer Zeit mal wieder in alten Kisten gekramt und meinen Atari ST aufgebaut. Juhu, er läuft noch! Sogar der SM-124 Monitor funktioniert noch in gewohnter (für heutige Verhältnisse lächerlicher) Auflösung und Schärfe. Damals® hatte ich meinen SCSI-Adapter und zwei SCSI-Platten mit der gigantischen Kapazität von 150MB und 40MB (ja richtig, MB - nicht GB) zusammen mit einem 4-fach SCSI-CD-ROM (seinerzeit der Hammer) in ein Desktop-PC Gehäuse verbaut und mir eigens proprietäre Kabel gebastelt.

Leider habe ich die Kabel bislang nicht gefunden. Egal, ich konnte beide SCSI-Platten ploblemlos an einem SCSI-Controller unter Linux auslesen, d.h. ich habe jeweils die komplette Platte als Image in eine Datei geschrieben. Mit einigen Atari-Emulatoren (z.B. Hatari) lassen sich HDD-Images wie eine Festplatte einbinden. Theoretisch jedenfalls, denn Hatari gibt sich zickig und bootet nur bei Südwind und der richtigen Mondphase vom Image. Manchmal funktioniert es aber, bei nächster gelegenheit werde ich alle Files herausziehen, denn man kann auch (bzw. besser) aus einem verzeichnis booten. Glücklicherweise habe ich noch alte Backups meiner Arbeitsdisketten mit eigenen Programmen auf der Platte gefunden. Die Disketten sind heute teilweise nicht mehr lesbar, Glück gehabt!

Montag 12. Oktober 2009: Image CD

In der letzten Zeit habe ich wieder verstärkt mit meiner alten analogen Spiegelreflexkamera Canpn T90 fotografiert. Alle paar Jahr überkommt mich mal so eine Phase, da macht es richtig spaß mal so ein richtig schweres Maschinchen in der Hand zu halten, zumal ich auch eine gute Auswahl an Objektiven habe. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und bei der Filmentwicklung die "CeWe? Image CD" für 4,99€ mitbestellt. Was man dafür bekommt siehe hier: CeWeImageCD

Mittwoch 07. Oktober 2009: Steinschlag

Gestern bekam mein Gölfchen eine neue Scheibe. Grund: Steinschlag mit Querriss. Natürlich bin ich nur haftpflichtversichert und musste die 245€ selbst berappen. Ok, dafür bekam ich einen Leihwagen währen meiner im Trockendock war und mein Auto wurde auch komplett innengereinigt, so ziemlich zum ersten Mal. Der Leihwagen war ein relativ neuer Skoda Fabia. Optisch nicht schlecht, hat aber die Haptik einer Keksdose. Röhrender Motor, Gas spricht erst mit einer Verzögerung von ca. einer Sekunde an, die dünnen Innentürgriffchen habe ich fast abgerissen beim Aussteigen. Das schlimmste: Auf einer Strecke von 107km habe ich 12,6 liter Super nachgetankt. Man hätte die Abwrackprämie nicht für alte Autos sondern für Autos über 6l Verbrauch ausgeben sollen.

Montag 05. Oktober 2009: Aua aua

Meike und ich verbrachten mal wieder ein verlängertes Wochenende im Harz, in Wernigerode. Am Samstag wanderten wir 25km, am Sonntag 29km. Mir tat heute morgen so ziemlich alles weh, mittlerweile gehts wieder.

Im gesamten Harz gibt es an 222 Stellen einen Kasten in dem sich ein Stempel befindet, mit diesen Stempeln kann man ein Büchlein füllen. Eine wunderbare Sache, so hat man immer Ziele - nämlich die Stempel die man noch nicht hat. Wer soundsoviel Stempel zusammen hat kann sich dafür gegen eine Schutzgebühr eine "Harzer Wandernadel" holen und sie sich durch die linke oder rechte Brustwarze piercen (Kenner durch beide). Uns kommt es aber nicht auf die "Auszeichnung" an, es ist einfach ungemein entspannend Ziele zu haben ohne sich durch 3m Reiseführer und stundenlage will-hierhin-du-aber-dorthin-Diskussionen quälen zu müssen, gerade in einem Kurzurlaub. Man geht einfach los. zu Fuß. Stärkt Körper, Geist und die lokale Gastronomie wenn man am abend das Bedürfnis hat das zu essen was man tagsüber weglaufen sah.

Montag 28. September 2009: Biene Merkel und Westerwilli daumen runter

Jetzt bitte alle Regierungsbeteiligten in schwarz-gelben Ringelkostümen herumlaufen, damit es wenigstens etwas zu lachen gibt.

Montag 07. September 2009: Serverzickenbändigung Teil III

Am Wochenende waren wir in Warnemünde. Besseres Wetter als erwartet, kein Regen aber richtig Sturm. ich kam mir vor wie am Kap Horn, so habe ich die Ostsee noch nie erlebt. Hat Spaß gemacht!

Am Sonntag dann mit neuem gcc einen neuen Kernel kompiliert. Bootet aber noch nicht, da er das root-Laufwerk nicht findet. War ja klar, grmpfff. Muss morgen mal sehen woran es liegt. Ich habe dann erstmal meinen Freenas Server gerwartet der sich wieder einmal verabschiedet hatte. Wahrscheinlich war ein Speicherriegel nicht richtig drin, die Dinger muss aber auch mit der Rohrzange reinpressen, meine Güte. Mal sehen wie langer er jetzt durchhält.

Samstag 05. September 2009: Serverzickenbändigung Teil II

Der alte Server ist wieder am Netz - erstmal richtig durchschnaufen.

Der Neue bootet mit einer aktuellen Gentoo CD. Aus der Rumpelkiste der Firma habe ich eine alte 3Com 3c905 Netzwerkkarte abgestaubt, die korrekt erkannt wird. Die Karte bleibt drin, mit der Treibersuche für den ominösen onboard Chip werde ich mich nicht aufhalten. Bei der Gelegenheit werde ich nochmal schnell einen neuen Kernel installieren. Dieser lässt sich aber mit der uralt gcc version nicht kompilieren. Also neuen gcc emergen (~1,5h). Mist, undefines symbols, glibc veraltet? Möglich, also emerge glibc. Und er kompiliert immer noch....

Donnerstag 03. September 2009: Versuchte Bändigung der Serverzicken

Sein einiger Zeit habe ich unter http://elsni.gotdns.com einen kleinen svn-Server laufen. Klein im wahrsten Sinne, denn es handelt sich um ein Micro-ITX-Board in einer brotdosengroßen Box.

Schön und gut, nur leider ist das Kistlein mit 200MHz nicht gerade berauschend schnell und auch der minimale=maximale=fest eingelötete Speicher beeindruckt mit 128MB nur noch Leute die mindestens fünf Jahre im Koma lagen. Zudem hat der fest auf dei CPU geklebte Lüfter einen Lagerschaden und dreht sich nur noch müde unter altersschwachem Geächz.

Ich habe zwar noch genug Altteile herumliegen um einen wesentlich leistungsfähigeren Rechner aufzubauen, aber ein PC aus einem überdimensionierten Netzteil und einer alten Heizkachel-CPU würde die ohnehin schon nur unter starkem Alkoholeinfluß erträglich erscheinende Stromrechnung weiter belasten.

Doch es gibt ja bereits für die Jahresstromkosten eines Heizkachel-Rechners (=69€) ein schniekes kleines stromsparendes Atom-Bord bei meinen Freunden von Citytech Lübeck zu kaufen, das ungefähr 10x so schnell ist wie der alte Miniserver.

Board also gekauft, die folgenden Aktionen in Stichworten:

  • Altes Mini-Tower Gehäuse aus der Abstellkammer geholt, das darin befindlichen P-III Rechner und die 3,2GB-Platte entfernt.
  • Neues Bord eingebaut, passt entgegen allen Erwartungen gut und problemlos.
  • Oh Schreck - Das Netzteil hat einen 20-Poligen Power Anschluss, Bord einen 24-Poligen.
  • Netzteil ausbauen, gegen eines aus dem Hardwarefundus ersetzen, das einen 20-poligen und einen separaten 4-poligen Stecker hat der so aussieht als würde er zusammen mit dem 20-poligen den geforderten 24-poligen bilden.
  • Festgestellt, dass der 4-polige Stecker nicht passt, Anruf bei Citytech Lübeck - puuh, der 20-polige Stecker reicht. Alles ist gut.
  • Altes (kleineres) Netzteil wieder einbauen.
  • bestehende Serverplatte mit Hilfe eines Notebooks, das unter linux läuft kopieren - dauert ewig. (siehe LinuxKopieren)
  • Platte an den neuen Rechner, bootet nicht. Lilo zickt.
  • Gentoo Installation von CD booten, Netzwerkkarte wird nicht erkannt - Arghh, auf Linuxkompatibilität habe ich nicht geachtet.
  • Platte mounten, chroot, lilo neu schreiben
  • Kernel neu kompilieren, da ein Treibermodul für den Netzwerkchip existiert, der jetzige Kernel aber monolithisch ist und keine Module unterstützt.
  • Booten, argh, das Device der Platte /dev/hda1 fehlt (bzw. alle devices) - booten bricht ab.
  • Ich mache morgen weiter, erstmal den alten Server wieder ans Netz gebracht.
  • Gute Nacht.

Dienstag 01. September 2009: Muss mal wieder Kolumnieren...

Ja ich weiß, ich bin schreibfaul. Urlaub war ganz gut, nicht der Beste den wir je hatten aber ok. Fazit: Bretagne ist eindeutig schöner als die Slovakei. Ich bin dabei meinen Rechnerpark zu schrumpfen. Dektop-PC und Arbeitsnotebook ist unnötig.Ich habe mir in der E-Bucht zwei gebrauchte Dockingstationen für mein Thinkpad Z61p geschossen, und eine zu Hause und eine amArbeitsplatz aufgestellt. Zu Hause ist der Shuttle Barebone mit dem nichtmehr ganz passenden Namen Kraftklotz ausgemustert wurden. Seine Platte wanderte mit anderen noch herumliegenden Platten in den ehemaligen Windows-Server, auf dem ich Freenas installiert habe. Nun habe ich einen sehr leisen Arbeitsplatz happy smiley

Mittwoch 15. Juni 2009: Bald Urlaub!

Bald ist es soweit: Urlaub! Dann rein ins Wohnmobil und los gehts dorthin wo noch nie ein Mensch gewesen ist. Naja nicht ganz. Diesmal gehts in den wilden Osten, Richtung Hohe Tatra - also Polen, Slowakei - vielleicht noch weiter nach Ungarn - mal sehen wo wir landen.

Mittwoch 8. Juni 2009: Sauber tippen

Gestern abend kippte ich mir ein halbes Glas Selter in meine alte ans Herz gewachsene Logitech iTouch Tastaur, aus Versehen versteht sich. Ich dachte mir in meine kühnen Art "Wird schon wegtrocknen" - doch weit gefehlt. Heute abend funktionierten einige Tasten nicht korrekt, die Space-Taste schlug gleich doppelt an, Cursor links war ganz tot.
Ein Grund um die drei Milliarden Schrauben auf der Rückseite der Tastatur zu lösen und mal nachzuschauen. Mir kamen bemerkenswerte Mengen einer bräunlichen Brühe entgegen, die ich mit einem Stück Küchenkrepp erfolgreich in die ewigen Braunebrühegründe sog. Nach vorsichtigem Lösen des Blechbodens der eigentlichen, inneren Tastatur (oder wie man das Knopfbrett nach Entfernen der äußeren Plastikummantellung einer PC-Tastatur auch immer nennen will) konnte ich vorsichtig die in Anrottung befindlichen Leitfolien säubern und trocknen. Die eigentlichen Tasten bleiben dabei in einem Plastikrahmen und man kann sie vollständig ohne elektrische Komponenten in einem Stück entfernen, Grund genug sämtliche Kunststoffteile nach Jahren endlich einmal vollständig mit heißem Wasser, Spülbürste und dem weltaggressivsten Spülmittel vom Bedienschleim zu befreien. Durch diese Aktion konnte ich die Tastatur retten und entspecken in einem, das nenne ich effektiv!

Montag 20. April 2009: Muss mal wieder...

...nen Kolumeneintrag schreiben. Zum Blogger tauge ich wirklich nicht viel. Nicht dass meine Erlebnisdichte so gering wäre, nein die Hürde anzufangen ist irgendwie hoch. Egal, heute habe ich sie erfolgreich erklommen.

Im Teich sind die Kaulquappen schon über eine Woche alt. Dank Andis initiative kam ich an zwei Grasfrosch-Laichballen die dann also alsbald in unserem frisch angelegten Teich herumglibberten. Jetzt flitzen dort die Kaulquappen munter herum, und wie es sich gehört haben sie ihre eigenen Glibberreste aufgefressen, brave Tierchen. Leider ist dank des warmen Wetters der Teich zu einer grünen Algenbrühe mutiert. Es sind noch nicht genügend Pflanzen vorhanden die den Algen die Nährstoffe wegfressen. Das pendelt sich aber mit der Zeit ein, sieht nur im Moment shit aus. Gibt natürlich schlimmeres, ganz klar, stört mich auch nicht wirklich.

Donnerstag 02.April 2009: Och Menno...

Schon wieder den ersten April verpasst und keinen Scherz hier hinterlassen.

Das Wochenende wird ganz im Zeichen meines 29j-sten Geburtstags stehen. Morgen lasse ich mir salbungsvoll gratulieren und pütscher noch ein bisschen im Garten herum, abends Grillen, Samstag vormittag einkaufen und alles für die Party vorbereiten.

Dienstag 31. März 2009: Garten und Windows

In den letzten Wochenenden haben wir angefangen unseren Garten umzukrempeln: Betonplatten zerkloppen, Rasen abplacken, Hecke wegreissen, Teich ausheben, Gehölze und Stauden ein-aus-umpflanzen. Aua aua Rücken. Jetzt fehlen nur noch die Wasserpflanzen für den Teich, den Rand der Folie müsste man auch noch etwas glattziehen. Dann kann der Frühling richtig kommen. Bevor Andi jetzt schon die Angel klar macht: Nein, da kommen keine Fische rein winking smiley

Windows 7 habe ich übrigens wieder zugunsten von XP heruntergeworfen. Ist nun mal eine unsupported Beta gewesen. Werde ich wahrscheinlich wieder installieren wenn die Final & Service Pack 1 draussen ist. Bremsklotz-Vista kommt mir nicht auf die Platte.

Samstag 21. Februar 2009: Windows 7

Soeben habe ich entdeckt dass ein Bild von Lübeck standardmäßig in Windows 7 beta als Hintergrundbild dabei ist. Nur: warum so ein blödes? Das Bild zeigt in der Bildmitte die häßlichsten 60er Jahre-Gebäude der Untertrave (zwischen Fischstraße und Alfstraße) garniert mit den Türmen der Marienkirche. Toll. Lübeck hat deutlich schöne Ansichten.

Übrigens habe ich in Windows 7 die Glass-Oberfläche abgeschaltet weil mir das langsame Einblenden der Fenster auf den Senkel gin, das entspricht nicht meiner Arbeitsgeschwindigkeit. Nach langem Suchen habe ich dann auch herausgefunden wie es geht: unter "Designs für Erleichterte Bedienung" das Theme "Windows 7 Basis" anwählen.

Montag 16. Februar 2009: Datenverlust

Windows 7 hat ein ziemlich verstecktes, aber nettes Feature: man kann viruelle Harddisks von Virtual PC oder Virtual server als Laufwerk einbinden. Damit ist es z.B. möglich diese VHDs offline zu defragmentieren, was die gefühlte Geschwindigkeit von virtuellen Windows Servern deutlich erhöht. Man sollte sich allerdings vorher sicherstellen die virtuelle Maschine komplett herunterzufahren. Das habe ich nicht getan und eine vhd defragmentiert und ohne darüber nachzudenken den gespeicherten Laufzeitzustand wieder hergestellt. Das führte dazu dass der Schreibcache im Speicher inkonsistent zur Platte war (die ja inzwischen defragmentiert wurde) und das Dateisystem zerstörte. PENG. Fünf Tage Arbeit dahin.

Montag 9. Februar 2009: Jodelidelo

Mittlerweile habe ich ene lauffähige Gentoo Installation auf meinem Aspire None Netbook, die zwar noch eine Menge Fine-Tuning braucht, jedoch bin ich von der Arbeitsgeschwindigkeit des Kleinen positiv überrascht. Compilieren geht ziemlich fix Desktop (lxde) reagiert sofort, ein ganz anderer Schnack als Ubuntu, das sich noch deutlich langsamer anfühlte als Windows XP.

Am Samstag habe ich mir seit langem ein Spiel gekauft "World of Goo" - genial! Ich mag Physik-Spiele! Das Spiel ist in mancher Hinsicht etwas besonderes. Es ist ein 2D-Spiel, es ist es von nur zwei Leuten entwickelt worden, es hat einen schrägen Humor, es basiert auf der SDL, es wird eine Linux-Version geben, es hat scheinbar keinen Kopierschutz (zumindet muss die CD nicht im Laufwerk bleiben) und es läuft selbst auf einem Atom-Netbook sauschnell! Tip: Kauft es übers Internet, dann gibt es die Linux-Version kostenlos dazu, das gilt leider nicht für die CD-Version aus dem Laden - sehr schade - wusste ich nur vorher nicht.

Ein anderes sehr interessantes Spiel: http://www.crayonphysics.com/ - besonders wen man einen touchscreen hat. Hab ich zwar nicht, aber mit der Maus gehts auch. Tschüss.

Mittwoch 14. Januar 2009: Och nööö

Heute Nacht wurden wir von einem Riesengeschepper eim Flur geweckt. Der Spiegel der auf die Tür des Garderobenschrankes geklebt war lag in Scherben am Boden. Ich hatte dem Schrank kürzlich einen Anstrich verpasst und vergessen die kleinen Schräubchen, die den Spiegel stützen sollen wieder reinzuschrauben. Heute Nacht (sowas passiert grundsätzlich nur nachts) löste sich der Spiegel mit ca. 10-tägiger Verzögerung aus der Umklammerung des doppelseitigen Klebebandes und sprang lautstark in den Freitod.

Ohne Spiegel, mit einem zweifelhaft ausgeführten orangen Farbanstrich und mit zwei Generationen doppelseitigem Klebeband auf der ungestrichenen Eiche-rustikal Frontfläche sieht der Schrank nun richtig scheiße aus. Außerdem geht die Tür sowieso nicht mehr vernünftig zu und die Scharniere sind ausgeleiert. Wird wohl Zeit für etwas Neues. Nur was? Wir werden sehen.

Dienstag 06. Januar 2009: Frohes neues Jahr!

Mein erster Kolumneneintrag in diesem Jahr, ich weiß ich bin damit nicht der schnellste (hüstel). Weihnachten und Silvester haben wir gut hinter uns bringen können, Schwiegereltern waren bei uns über Weihnachten, zu Silvester machten wir eine sehr nette Party in der überdachten Terrasse und der Werkstatt (ja, wurde tatsächlich kuschelig warm, dank Werstatt- und Gasofen).

Vor Weihnachten waren meine Frau und ich wieder in Berlin für ein paar Tage. Genächtigt haben wir im Arte Louise in Mitte, unweit der Charité. Sehr nettes Hotel, ist schon etwas besonderes. Location ist genial - zu Fuß nach Prenzelberg, zu Fuß nach Kreuzberg, zu Fuß zum Alex usw. Da wir schon öfter in Berlin waren haben wir uns auch mal andere Ecken angesehen, z.B. Köpenick (dorthin aber nicht zu Fuß, sondern mit der S-Bahn). Wir hätten noch viel länger dort bleiben können, jedoch war die Zeit knapp - Meike hat leider nicht so viel Urlaub wie wir gerne hätten. Bei mir ist es ja flexibler.

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