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elsnis Kolumne 2008

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elsnis Kolumne 2008

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Elsnis Kolumne 2008

Disclaimer: Diese Seite spiegelt allein meine (Elsnis) Meinung wieder, und wird sporadisch erweitert.
Man könnte es auch Blog nennen. (Hallo Google, das war ein Keyword!) aber das nennen alle so und deshalb muß ich das noch lange nicht so machen.
Kolumnen vergangener Jahre: 2007, 2006, 2005, 2004

Montag 01. Dezember 2008: Düt un Dat

Hihi, da T-Mobile dieses leckere Angebot mit UMTS-Flatrate + Netbook aufgelegt hat bin ich jetzt auch stolzer Besitzer eines Netbooks uns zwar des Acer Aspire One 3G. Leider in weiß, andere Farbe gibts nicht. Hätte es lieber im tiefsten Schwarz des Universums gehabt, gabs aber nicht. Nungut. Schönes Gerät, der Lüfter nervt etwas, UMTS Empfang ist gut, Tastatur besser als erwartet, display spiegelt leider, 1GB reicht aus, was will man mehr. Ich brauche jetzt jedenfalls nicht immer das schwere Thinkpad durch die Weltgeschichte zu schleppen, nur um mails zu lesen usw.

Auf dem Netbook läuft auch Processing hervorragend, eine Empfehlung von Lars. So eine art Java im GFA-Basic Stil für kleine schnuckelige Grafikspielereien oder um mal eben etwas auszurechnen. Schnell ist es ausserdem, mal eben 100 halbtransparente gefüllte Kreise in verschiednenen Farben rumsausen lassen ist selbst für das Netbook kein Problem. Auf dem Atari ST hätte man sich seinerzeit dafür den Hintern abprogrammiert, ohne so ein sauberes Ergebnis zu erhalten (zu wenig Farben für vernünftige Transparenz). Ist alles viel einfacher geworden, dafür haut's natürlich auch keinen mehr vom Hocker.

Irgend ein <hier zwei dutzend der härtesten Fäkalausdrücke einsetzen> hat mir am Freitag von meinem Auto die Seitenscheibe eingeschlagen und meinen als Navi verwendeten Pocket PC geklaut. Ok, hätte ich vielleicht nicht im Auto lassen sollen. Hahaha, die Navi-Software kriegt aber nur jemand zum Laufen der davon Ahnung hat. Einfach einschalten und loslegen ist nicht. Der Akku ist auch im Mors und Sync-Kabel und Netzteil liegt bei mir in der Schublade. Leider sind Scheiben ein teurer Spaß.

Mittwoch 05. November 2008: Change?

So Barrack, mach's besser! Dürfte Dir nicht schwerfallen!

Dienstag 21. Oktober 2008: Durchgefallen...


Blaues Auge

...und zwar durch die Dachbodenluke. Aua aua aua. Nichts gebrochen, aber Hüfte geprellt und Knie überdehnt, Schürfwunden am Oberarm und seitlich am Bierbauch. Ich laufe wie ein 80-jähriger ohne Gehwagen. Ein nettes Veilchen ziert das linke Auge, im Herabfallen kam ich leider nicht an einem Balken vorbei und musste ihm noch eine amtliche Kopfnuss geben. Dass man davon zwei Tage später ein blaues Auge bekommt hätte ich auch nicht gedacht. So ist das. Gestern und heute ist Home-Office angesagt, morgen düse ich wieder nach Kiel.

Auch sonst ist alles nicht so rosig. Am 10.10. ist mein Großvater im gesegneten Alter von 92 Jahren gestorben. Einfach eingeschlafen. Er wollte nicht mehr, sah ans Bett gefesselt und gewindelt keine Perspektive mehr und verweigerte zuletzt Essen und Trinken. Kann ich nachvollziehen, deshalb ist es eine Trauer die mit einer Spur Erleichterung garniert ist. Mein Großvater ist immer seinen Weg gegangen war bis ins hohe Alter aktiv und vital und wäre in seiner zuletzt hilflosen Lage sonst erst zugrunde gegangen und dann gestorben.
So ist es besser, Opa, so wie Du es wolltest. Trotzdem fehlst Du.

Dienstag 7. Oktober 2008: Mal wieder bloggen...

Tja, eine lange Zeit ist vergangen seit meinem letzten Eintrag. Mir wurde schon mit den Worten "was ist mit Deinem Blog los?" meine Schreibfaulheit vor Augen geführt (Hallo Jürgen, schöne Grüße winking smiley) - Das hier liest also tatsächlich jemand? Oh je...
Das nicht-bloggen hat mehrere Gründe. Ich hatte z.B. eine Menge Privatstreß, da mein Großvater zuerst ins Krankenhaus, dann ins Pflegeheim gebracht wurde. Er hat in den letzten jahren seit dem Tod meines Vaters, seines Sohnes stark abgebaut und sein Zustand schwankt im täglichen Wechsel zwischen hellwach und geistig fit, völlig verwirrt und komatös. Es wurde für ihn eine vorläufige Betreuung von Amtswegen bestellt (=Entmündigung) damit er umgehend ohne eigene Einverständniserklärung in ein Pflegeheim eingewiesen werden konnte, denn keiner der wenigen Angehörigen konnte zu dem Zeitpunkt erreicht werden. Daraus resultiert die Frage wer die Betreuung entgültig übernimmt, denn mein Großvater ist auch in den leider seltenen Wachphasen nicht dazu in der Lage. Ich habe mich angeboten und warte die Entscheidung des Gerichtes ab.

Drei Wochen Urlaub sind ebenso zuende gegangen. Zwei Wochen davon waren wir mit dem WoMo unterwegs. Zuerst eine Nacht in Frankfurt (http://www.city-camp-frankfurt.de), Großstadtluft schnuppern. Dann weiter den Rhein entlang über Koblenz an die Mosel. Mit Zwischenstop in Cochem (2 Tage, 2x 15 km Wandern) nach Trier, wo wir auf dem Weingut von Nell standen und uns mit einer abendlichen Weinprobe die nötige Bettschwere verschafften. Danach gings weiter über Lahnstein nach Saarburg, Altensteig und schließlich Fischbach bei Dahn, wo wir dem Nationalparkhaus Pfälzer Wald einen Besuch abstatteten und auf dem Parkplatz Nächtigten. Zum Frühstück eine kleine 6,7km Wanderung und weiter richtung Schwarzwald. Unser Navi routete durch Frankreich wo wir Diesel für 1.19€ tankten happy smiley. Wo wir genau im Schwarzwald waren habe ich vergessen, war jedenfalls nicht so spektakulär. Wir düsten richtung Norden um noch einige Tage im Harz zu verbringen (Bad Sachsa, Bad Harzburg) und jeden Tag insgesamt über 20km wanderten. Dann wurde das Wetter schlecht und ab gings nach Hause.

Die letzten Tage kümmerte ich mich hauptsächlich um so lästige Dinge wie Steuererklärung (würg). Defür muss ich zahlreiche PDF-Rechnungen ausdrucken. Mein Lexmark C522 Drucker hat leider leere Tonerkartuschen, die pro Farbe mit mindestens 70 Euro zu Buche schlagen. Zudem ist mir irgendwie Magenta-Toner auf die Fototrommel gekommen und jeder Ausdruck wird mit rosa Wölkchen verziert. Da das Gerät eigentlich für meine Zwecke (anschalten, zwei Seiten drucken, Ausschalten) sowieso nicht geeignet ist (ist eher ein Bürodrucker, morgens an - 500 Seiten drucken, abends aus) und im Einschaltmoment Toner für geschätzt 20 Seiten verschwendet, habe ich ihn eingemottet und mir einen Canon Pixma MP610 im besten Computerladen der Welt (http://www.citytech-luebeck.de) gekauft. Das Teil hat auch einen Scanner und kann auch computerlos kopieren - perfekt für Bürokram. Ist im Ausdruck nicht mal langsamer als der Laserdrucker. Ach übrigens, kann jemand einen Lexmark C522 gebrauchen? Ich hätte da einen günstig abzugeben...

Freitag 11. Juli 2008: Auf ein Neues

Ich bin wieder mal im Zug, der glücklicherweise sogar fährt. Das war nicht sicher denn gerade ist in Köln ein ICE aus den Schienen gesprungen was die Bahn dazu veranlasste einen Großteil der ICE 3 züge einer technischen Überprüfung zu unterziehen, was bedeutet dass heute fast alle ausfallen. Nicht so der ICE 572 in dem ich gerade sitze, dies ist nämlich ein gammeliger ICE 1 der ruhig auseinanderfallen kann, er ist wahrscheinlich eh schon abgeschrieben.

Nun gut, dies ist die letzte Fahrt im Projekt, es geht nach Hause, mein projekteinsatz in Wiesbaden ist vorerst beendet. Nun habe ich eine Woche PFZ (Projektfreie Zeit) danach gehts höchstwahrscheinlich weiter in Kiel, was aber natürlich deutlich heimatnäher ist. Im gerade beendeten Projekt habe ich einen Einblick ein die Windows Presentation Foundation bekommen, eine sehr spannende Sache, die ich unbedingt vertiefen möchte. Ich bin davon überzeugt, dass dies mit der Zeit automatisch kommt, denn es wird - denke ich Windows Forms auf kurz oder (eher) lang ablösen.

Das nächste Projekt wird es jedenfalls nicht zum Thema haben da geht es wieder in Richtung Sharepoint, also MOSS 2007.

Die nächste Woche werde ich mich hauptsächlich mit Partyvorbereitungen beschäftigen, es ist noch viel zu tun... wir sehen uns winking smiley

Sonntag 29. Juni 2008: Hasta la Vista

Es wurde mal Zeit mein Notebook neu zu installieren. Es war immer noch die Windows-Version der Auslieferung installiert, mit all ihren überflüssihen Ballast-Tools (ok, die meisten habe achon ich nach und nach entfernt) die ewig zum Hochfahren brauchte.
Also dachte ich mir: Jetzt ist der Zeitpunkt zum installieren von Vista 64 Bit! Gesagt getan, installiert, läuft auf Anhieb. Leider gibt es keine lauffähigen Treiber für die UMTS-Karte shit. Also vista wieder unter und XP installieren. Die vergrützte Recovery-Version wollte ich nicht aufspielen, sondern ein jungfräuiches XP. Doch was ist das? Die Installation kann nicht auf die Platte zugreifen, ich habe keine Diskette für einen SATA-Treiber, ich habe nichtmal ein Diskettenlaufwerk (wozu auch)!
Zum Glück gaben mir die kompetenten Jungs von Citytec Lübeck den Tip den Treiber mit dem tool nLite in eine Windows-Installations-CD zu integrieren, was dann auch funktionierte. Das Tool ist übrigens klasse, man kann vor der Installation Desktop-Einstellungen ändern, z.B. auf die blaue Teletubby-XP-Oberfläche Luna verzichten und sich so eine Installtions-CD braten die ein vernünftig konfiguriertes XP installiert.

Lars 29.06.2008 20:09Uhr: Vielleicht sollten wir WindowsXPaufF11Y nochmals überarbeiten, da steht nämlich auch drin, wie man eine Windows XP Installations CD erstellt, die SATA Treiber enthält.

Sonntag 22. Juni 2008: Abenteuer Deutsche Bahn

Bahnfahren ist immer eine Überraschung wert, besonders bei Unwetter.
Es regnete - nein es goß in Strömen mit Donner, Blitz, Schwefel und Belzebub so daß man ob der Dunkelheit und der Sturzbäche an den Scheiben im ICE 675 Hamburg-Stuttgart nichts mehr von der Landschaft warnehmen konnte.
So weit so gut - würde mich ja normalerweise nicht interessieren, ich sitze ja trockenen Arsches im klimatisierten Großraumwagen. Problematisch nur wenn der böse Sturm unschuldige Bäume entwurzelt die ihrerseits ahnungslose Oberleitungen durchtrennen, die meinem ICE die unterbrechungsfreie Weiterfahrt durch ihren durchtrennten Zustand verwehren.
Der Zug hielt also außerplanmäßig als wahrscheinlich erster Zivilisationsbote im Bahnhof des weltekannten Ortes Unterlüß. Der ICE-Captain erklärte die Sachlage und vertröstete die Fahrgäste erfolglos mit einer "Verspätung unbestimmter aber absehbarer Zeit". Zumindest durften alle aussteigen und den verunkrauteten Bahnsteig entlangtigern. Innerhalb der nächsten Sekunden ging dem Bord-Bistro das Faßbier aus, es gab nur noch handwarmes Becks Gold das aber nach den Softdrinks auch bald ausverkauft war.
Mal sehen wann ich heute in Wiesbaden ankomme. Jetzt ist es 23:30 und wir erreichen gerade Göttingen. Normalerweise hätte ich 21:12 in Frankfurt sein sollen. Mal sehen was noch passiert.

Mittwoch 18. Juni 2008: Käm-ping

Die dritte Woche Projekt in Wiesbaden ist fast vorbei. Ich wohne übrigens auf dem Campingplatz Maaraue im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel. Ja, richtig gelesen, "Mainz-Kastel" gehört wie "Mainz-Kostheim" zu Wiesbaden. Warum? Weil es auf der falschen, nördlichen Seite vom Rhein und damit in Hessen liegt. Mainz ist bekanntlich die Hauptstadt von Rheinland-Pflaz und Wiesbaden von Hessen. Wahrscheinlich konnte es deshalb nicht angehen dass Teile von Mainz in Hessen liegen. Egal. Bald mehr.

Donnerstag 5. Mai 2008: Premiere

JETZT ist eine Premiere. Ich schreibe nämlich meinen ersten Kolumneneintrag aus einem fahrenden Zug. Entgegen meiner Erwartung habe ich während der Fahrt brauchbaren UMTS Empfang (toi toi toi) - am besten öfter mal speichern winking smiley. Ok, just in diesem Moment läuft der Zug im Bahnhof Göttingen ein und hält. Es ist übrigens ein IC, ein Ersatzzug für den neulich in die Schafherde gerasten ICE. Seltsamerweise hat die DB offenbar keine ICEs? auf Halde - kann doch nicht sein, geht ja wohl auch mal kaputt so'n Gerät, auch wenn keine Schafe daran beteiligt sind. Die Fahrt geht weiter, wir verlassen den unspektakulären Göttinger Bahnhof. Ich bin übrigens auf dem fünfeinhalbstündigen Weg von Wiesbaden nach Lübeck ins Wochenende, das dank 4-Tage Woche nicht ganz so kurz ausfällt. Habe mein Stundenziel von 40 Stunden mit 38,5h knapp verfehlt, mehr als 10h darf ich pro Tag nicht schreiben, und um 20:00 Uhr wird das Büro dicht gemacht, da darf man sich morgens keinen Verspäter leisten. Das Projekt ist auf 6-8 Wochen angesetzt, danach hab ich wahrscheinlich schon ein Anschlußprojekt in Kiel, was natürlich für mich besser zu erreichen ist. In Kiel kriegen sie kaum Leute mit Sharepoint know-how, dort will keiner hin, gut für mich. Lieber Kiel als Wiesbaden, München, Stuttgart oder Timbuktu.

Auf so einer lang<wierigen|weiligen> (Nichtztreffendes bitte streichen) Zugfahrt wird mein Kolumneneintrag etwas länger. So, ab jetzt schummle ich aber winking smiley Die Verbindung ist abgebrochen und die Karte auf Netzsuche, also flugs den Text in den Edito kopiert und weitergetippert. Ich habe noch ca. 3 Stunden Zugfahrt vor mir in der ich mich beschäftigen muss. Wenn ihr Glück habt, ist mein Akku bald leer dann ist schluss mit dem Dummschwatz.

Mann das wackelt vielleicht, die Federung ist auch nicht dolle. Wer täglich im Zug mit dem Laptop arbeiten muss, dem ist mein Mitleid sicher. Nicht nur dass es heiß ist wie im Backofen, es ist auch derbe laut, denn bei Mach 3 sind hier zwei Fenster offen, nach jedem Tunnel kann ich mir beide Trommelfelle von der Hirnrinde abkratzen, mir wird schlagartig bewußt warum sich die Fenster in einem normalen ICE nicht öffnen lassen. Dies ist kein normaler ICE sondern ein alter Gammel-IC der allerdings mit ICE-Mopsgeschwindigkeit durch die Lanschaft kachelt.

An Internet ist nicht mehr zu denken, wir sind zu schnell - schneller als die Daten, ich sehe gerade noch wie einige vereinsamte HTTP-Request-Header am Horizont zurückbleiben. Schon wieder ein Tunnel, aua. Schlucken. Kann mir mal einer die Bockwurst aus den Ohren nehmen? Danke.

Nächstes Thema: Auf meinem nun und in der nächsten Zeit täglichen Arbeitsweg vom Campingplatz Maaraue nach Wiesbaden Europaviertel fiel mir auf dass mein vor einiger Zeit gesuchtes und gefundenes Notebook (siehe ElsniSuchtLaptop) sich doch als nicht sher mobil erweist. Es ist einfach zu schwer und lässt die Schulter schmerzen. Ich hätte doch ein 12" Modell nehmen sollen. Ich überlege ob ich das Z61p verkaufe solange ich noch einen vernünftigen Preis dafür bekomme und mir ein aktuelles 12" Notebook zulege. Erst mal eines finden, sollte ich wirklich ernsthaft suchen gibts natürlich wieder eine Entscheidungsfindungsseite hier.

So, mal gucken ob's wieder Netz gibt - jo gibts winking smiley

Dienstag 6. Mai 2008: Dum-di-dum

Ich habe jetzt sein Anfang April kein Projekt mehr und entwickle mich zu einem Gartenfuzzi, der im Endstadium den ganzen Tag seltsam riechend in durchgepupster Jogginghose und Gummiclogs rummrennt. Nun, das Endstadium habe ich noch nicht erreicht, noch besteht Hoffnung. Es ist aber auch wie verhext, zwei Projekte wurden fünf Minuten vor Start abgeblasen. Das Eine weil der Kunde des Kunden des Kunden einen millionenschweren Werbeauftrag zurückgezogen hat, andererseits hat sich scheinbar der Projektleiter nicht bei der Geschäftsführung den Einsatz von Externen genehmigen lassen. Nun ja, das sollte man schon tun bevor man die Pferde scheu macht. Meine Meinung. Vielleicht hat es auch andere Gründe, egal.

Bei Ikea gibt es eine Backmischung für ein Roggenbrot im Tetra-Pack, welche ungefähr so viel kostet wie ein leckeres Roggenbrot beim Bäcker. Doch ich als tolldreister und experimentierfreudiger Recke scheue keine Kosten und Mühen um mir nach der archaischen Elementarerfahrung des Brotbackens mit warmen Schwarzbrot den Magen zu verderben.
Also gehts los, Tetra-Pack aufreissen, warmes Wasser reinpullern lassen, kurz schütteln und die stark an Durchfall nach Müsligenuss erinnernde Masse laaangsaaam in die Backform (ja, wir haben tatsächlich sowas, ich hab mich auch gewundert) gleiten lassen. Der Ungeduldige (ich) hilft mit einem Löffel nach. Schon jetzt fühle ich mich mit fladenbrotbackenden Naturvölkern innerlich verbunden, mich stärkt die Gewißheit etwas ganz Großes zu erschaffen.
Nun überlässt man das Kunstwerk 45min sich selbst zur wundersamen Volumenvermehrung. Das teigverschmierte Tetrapack wandert derweil in den gelben Sack um später herrenlos im Jangtse zu treiben und dem letzten Flussdelphin als Henkersmahlzeit zu dienen.

So, der Nährklotz ist fertiggebacken. Sieht verdächtig aus wie Brot, muss vor der rituellen Verkostung allerdings abkühlen.

Eben habe ich bei uns im Garten eine Hornissenkönigin gesehen. Imposantes Gerät, mindestens drei cm lang, ich dachte zuerst es wäre ein Maikäfer. Das Insekt inspizierte einen leeren Vogelnistkasten als potenzielle Kinderstube, schien aber wenig begeistert zu sein, war wohl zu klein innen. Da Hornissen äußerst nützliche Tiere sind und weit weniger gefährlich als gemeinhin angenommen wird, hätte ich gegen ein Hornissennest nichts einzuwenden. Mal sehen vielleicht hänge ich zum nächsten Jahr einen Hornissenkasten auf.

Dienstag 15. April 2008: Dies und das und Garten

Wird ja wohl für mich auch mal wieder Zeit einen Kolumneneintrag zu schreiben winking smiley In der Letzten Zeit war ich zwar Projektfrei, hatte aber dennoch ne Menge zu tun, wie das so ist nach einem Umzug. Nicht zuletzt durch den Garten, der auch schon ein paar Pflanzversuche über sich ergehen lassen musste. Da ich wenig Ahnung von Gartenarbeit habe kann ich nicht auf Erfahrungen zurückgreifen und muss mich nach den Angaben auf den Saattüten und auf Gartenbücher stützen. Aber: Learning by doing bin ich gewohnt, mehr als nichts wachsen bzw. das falsche wachsen kann nicht. Da wir keine Bundesgartenschau anlegen möchten und alles soweit es geht biologisch chemiefrei abgehen soll, wird auch nicht jedes Pflänzchen gleich rausgerissen was "Unkraut" sein könnte. Zumal weder ich noch meine Frau wissen was hier alles wächst, und was von den Vorbesitzern erwünscht war und was nicht. Klar Löwenzahn erkenne ich und Giersch grabe ich sofort soweit möglich aus.

Mittwoch 26. März 2008: Oldeslohe

Heute war meine erste reguläre Pendelfahrt von Stockelsdorf nach Hamburg - und schon genervt winking smiley. Zunächst wollte ich mit der 17 zum ZOB fahren. Der Bus fährt aber unverständlicherweise nur an Schultagen, z.Z. sind Osterferien. Also entgegen der Planung Fahrradfahren bei eisigen Temperaturen. Ich welchem Karton sind nur die Handschuhe? Handschuhe gefunden, Mütze nicht. Egal. Zum Bahnhof brauche ich ca. 15 min. Dank Lars weiß ich nun dass es in der Saturn-Tierfgarage Fahrradstellplätze (eigentlich für Mitarbeiter hüstel) gibt. Also den Drahtesel dort angekettet. Ich muss mal erkunden ob es auch auf der Rückseite des Bahnhofs gute Abstellmöglichkeiten gibt, dann muss ich nicht ganz herumfahren und spare wertvolle Minuten.

Der Zug nach HH hatte volle 10 min Verspätung bei der Ankunft und noch 3 min bei der Abfahrt. Bei der Stadtbäckerei wird man verarscht, da dort ein mittlerer Kaffee in einen kleinen Becher gezapft wird. Der HL-HH Deportationsexpress kriecht im Schneckentempo über die Gleise und kommt mit über 10 min Verspätung in Hamburg an. Ich bin froh wenn die Elektrifizierungsarbeiten endlich abgeschlossen sind. Heute abend wieder zurück. Und jedes Mal 11 Euro.

Was mich aber wirklich aufregen kann ist die Ansage im Zug: "Nächster Bahnhof Bad Oldeslohe" Arrggh! Das Ende-e von Bad Oldesloe wird wie bei Itzehoe nicht gesprochen! Ist ja peinlich! Ich fordere Schmerzensgeld!

Sonnabend 22. März 2008: Umgezogen!

Es ist vollbracht! Heute haben wir die letzten Kleinigkeiten wie tonnenschweres Sofa, Waschmachine aus Blei, eine Kühl-Gefrier-Kombination so hoch wie die Alpen und einen aus zehnmillionen Teilen bestehenden Kleiderschrank mittels eines gemieteten Transportes von Hamburg nach Sockelsdorf gekarrt, ausgeladen und an strategisch günstigen Positionen plaziert. Strategisch günstig ist relativ, in unserem Fall ist der Platz "Garage" für die Ressourcen "Kleiderschrank" und "Bett" durchaus mit dem Merkmal "strategisch Günstig" behaftet, denn die Renovierung des Schlafzimmers ist noch nicht abgeschlossen und harrt der Verlegung des Bodenbelags. Unsere Kleidungsauswahl wird z.Z. deshalb durch die Position der Klamotte im Karton maßgeblich beinflusst und im Wonhzimmer lässt sich auch ganz gut schlafen. Soviel dazu, wie sind angekommen! Prost!

Montag 17. März 2008: Ganzkörpermuskelkater

Mir tut alles weh. Rohe Putzwände zu Rollen ist ein Kraftakt. Damit die Farbe auch in alle Vertiefungen der rauhen Oberfläche gelangt muss man kräftig aufdrücken, was nach einer gewissen Zeit von den Handgelenken durch einen ziehenden Schmerz quittiert wird. Den Oberschenkel- und Arschmuskelkater vom Laminatverlegen (stehen-knien-hocken-stehen...) bin ich nach dem nun 3. Laminatverlegesonntag hintereinander ja schon fast gewohnt. Den Muskelkater in der Rückenmuskulatur nicht. Wer sowas über Jahre hinweg täglich macht muss 'ne Top-Figur haben. Bei mir machen sich die Renovierungswochenenden durch schleichenden Gang in leicht gebückter Schonhaltung am Montag bemerkbar. Aber es wird. Der Elektriker hat das Gröbste gerichtet, die fliegende Verkabelung unter Putz gelegt. die Maler hatten die komplette vertäfelung mit dem ersten Lasuranstrich versehen, der eigentliche Umzug der großen Teile wird am 22. März stattfinden.

Sonntag 2. März 2008: Neues Haus!

Endlich, wir haben den Schlüssel für das neue Heim bekommen, und konnten richtig loslegen. Die dezent gemusterte aber brechreizfördernde Tapete des späteren Arbeitszimmers wurde mit einer ernstzunehmenden Schicht weißer Wandfarbe versiegelt. Das Wohnzimmer wurde von den letzten Resten der Styropor-Untertapete und anderen Tapetenfetzen befreit, an einer Wand habe ich an einigen Stellen den ohnehin porösen Putz abgekloppt um die schönen Ziegel sichtbar freizulegen. Diese müssen noch abgesäuert werden, die Wand wird dann mit Tiefgrund behandelt und in Sandfarben seidenglänzend angestrichen. Die Ziegel natürlich nicht - die bleiben so. Die gegenüberliegende Wand bekommt ein Ziegelrot, die beiden verbleibenden Wände eine etwas dunklere Sandfarbe, in Richtung Milchkaffee gehend.

Die elektrischen Rolläden im Wohnzimmer waren vorher mit einer fragwürdigen Konstruktion aus fliegender Verkabelung und Verlängerungsschnüren ans Stromnetz angeschlossen. Das ist absolut inakzeptabel, die Leitungen müssen natürlich Unterputz verlegt werden. Also zur Flex gegriffen, Diamant-Disc rauf, zwei parallele Nuten in Kabelbreite in den Putz gefräst und den Steg rausgebrochen. Das funktioniert zumindest in der Theorie ganz gut. In der Praxis geht es zwar ganz leicht, staubt aber extremst. Meine Bemühungen wurden zudem durch das Anflexen einer stromführenden Unterputzleitung jäh gebremst shit. Jetzt muss der Elektriker ran, es reicht mir. Ich bin nur irgendwie froh dass es keine Wasserleitung war.

Mittwoch 27. Februar 2008: Energie sparen und Laminat

Wie Lars in seiner Kolumne bemerkte, verbrauchen Deckenfluter eine Unmenge an Strom. Ich habe vor einen Deckenfluter so umzurüsten, dass dort eine normale 230V-Energiesparlampe verwendet werden kann. Natürlich ist er dann nicht mehr dimmbar, aber man muss dann eben genau die Lampenstärke wählen die das angenehmste Licht erzeugt. Nach dem Umzug....

Wir haben übrigens dem Laminat-Markt in Lübeck (Hinter den Kirschkaten) einen Besuch abgestattet. Der Laden hat große Auswahl und faire Preise. Wenn man z.B. Laminat ab 9,99 €/m2 kauft, erhält man Fußleisten und Trittschalldämmung gratis dazu. Wenn man bedenkt dass ein m Leiste über einen € und Trittschalldämmung ebenfalls über einen €/m2 kostet, ist es echt preiswert. Laminatknacker (ein Gerät zum Abschneiden) und Verlegewerkzeugkoffer kann man sich kostenlos leihen. Uns sie würden alles sogar kostenlos liefern! Unser 9,99€ Laminat für Schlafzimmer hole ich aber morgen ab, dann hab ich's da wenn's gebraucht wird. Eine Flasche Laminatreiniger gabs auch kostenlos. Der nette Verkäufer hat sich auch kurz vor Feierabend noch Zeit genommen.
Wir waren begeistert! Wäre ich jetzt Tester, würde es die volle Punktzahl geben! daumen hoch! daumen hoch! daumen hoch!

Dienstag 26. Februar 2008: Jetzt gehts los...

Am vergangenen Wochenende konnten wir erstmalig den Spachtel im neuen Domizil ansetzen um Wände von Tapeten-Altlasten zu befreien. Das Haus steht leer, und wir haben schon vorab einen Schlüssel bekommen um renovierungsteschnisch loszulegen. Da trifft es sich gut, dass ich am Donnerstag frei habe. Im Wohnzimmer wollen wir ausprobieren den nackten Putz zu streichen, Unebenheiten der Wand werden dabei in kauf genommen, bzw. sind gewünscht. Mal sehen... Erstmal die Wand sauber kriegen, die Vorbewohner haben eine Untertapete aus Styropor vollflächig verklebt, mit dem Spachtel allein haben wir nicht alles abbekommen. Styroporfetzen und Klebereste müssen nun mit der Drahtbüste abgebürstet werden. Glücklicherweise ist die Aussenwand nur marginal stockig, hätte hinter dem Styropor auch anders aussehen können.

Donnerstag 14. Februar 2008: Rüsselpest & Flitzeshit

Diese Woche und das Letzte Wochenende wird später unter dem Namen "Zeitalter der Pestilenz" in die Weltgeschichte eingehen. Die Rüsselpest hat mich an den letzten Tagen heimgesucht. Ich lag mit 39° Fieber flach und schwitze ohne Ende. Das Fieber ging aber von selbst wieder weg und nun geht es mir bis auf Kopfschmerzen und lästigem Schnupfen wieder gut. Ich bin ja nur froh dass sich der Noro-Virus bei mir nicht so wohl fühlte wie bei meiner Frau, die am letzten Wochende zuvor unter schwersten Auswirkugen zu leiden hatte.

Montag 11. Februar 2008: Aua

Am Wochenende habe ich gelernt wie man Laminat verlegt. Ist gar nicht so schwer wie ich mir gedacht habe, nur das Gesäge in den Ecken ist lästig. Ich bin aber ganz stolz auf micht, habe mit der Handkreissäge gerade Schnitte hinbekommen. Manchmal darf man eben nicht zu viel nachdenken und muss einfach machen, selbst ich komme langsam dahinter.
Das Resultat der ganzen Aktion ist ein laminiertes Wohnzimmer und Muskelkater im kompletten Bewegungsapparat vom 2000x in die Hocke gehen, hinknien usw. - solche Bewegungen bin ich eben nicht gewohnt. Hat aber auch Spaß gemacht, man sieht wenigstens was man gemacht hat - ist in der Softwareentwicklung ja nicht immer gegeben.

Mittwoch 07. Februar 2008: Gentoo-On-A-Stick

Neulich schrieb Lars auf seiner "Was liegt an"-Seite, dass er gerne einen winzigen USB-Stick hätte, der immer in senem Notebook stecken würde, denn davon könnte er booten. Ich selbst habe das noch nie ausprobiert und da ich sowieso noch einen Stick brauchte, kaufte ich bei Saturn einen 4GB-Stick für 15 Euronen. Zu Hause dann ein minimal-Gentoo x86 raufgekloppt (4GB reicht auch für den Portage-Tree, wer hätte das gedacht - und so langsam ist der Stick gar nicht mal) und versucht zu booten. nix. Der Shuttle wollte schon mal gar nicht, der kann scheinbar nur von USB-Floppy und USB-CD-Rom booten. Das Notebook bootete den grub, zeigte dann aber "unknown partition type 0x7" und gab mit kaputten Zeichen auf shit, wobei ich damit nicht meine dass wilde Zeichen erschienen, nein der Zeichensatz selbst war zermüllt - komisch, das hab ich zuletzt auf dem Atari XL gesehen. Boote ich aber über den auf der platte installierten grub funktioniert's.

Mittwoch 06. Februar 2008: ohne Titel

Das Jahr fing leider nicht in jeder Beziehung gut an. Mit Didi ist Andis Vater und ein alter Freund verstorben, auf der Wiki-Startseite ist aktuell ein Link auf seinen Nachruf zu sehen. Das nimmt einen natürlich mit.

Ansonsten fruchten meine Abspeckbemühungen schon etwas, es müssten aktuell ca. vier Kg sein. Der Weg ist steinig, aber schaffbar.

Glücklicherweise habe ich nicht so ein Hardware-Pech wie Lars. Mir ist bislang in den letzten Jahren keine einzige Platte und kein Monitor ausgefallen, allerdings schon der zweite Brenner in meinem Kraftklotz-Rechner, er brennt nur noch unlesbare CDs. Ist das ein Zufall? Naja, wenigstens kein Datenverlust.

Von meinem Notebook habe ich Kubuntu wieder runtergeschmissen und wieder Gentoo installiert, hauptsächlich weil ich auf KDE 4 aktualisiert habe, was dem System aber nicht so richtig guttat. Ich glaube ich hätte KDE 3.5 nicht deinstallieren sollen, danach ging nichts mehr richtig. Die Faxen dicke habend installierte ich also ein Gentoo 2007.0 x86_64 um wieder schön die volle Kontrolle zu haben. Als Desktop werkelt ein Enlightenment e17 bis KDE 4 in einem brauchbaren Reifegrad verfügbar ist. Fine-Tuning ist noch nötig, ich möchte gerne dass USB-Datenträger autogemountet werden, dafür gibt es tutorials - reine fleißarbeit. Komplizierter wird es mit der UMTS-Karte und dem DVB-T Stick, wobei letzterer nicht wirklich wichtig ist.

Dienstag 01. Januar 2008: Prost Neujahr!

Das neue Jahr ist angebrochen, der Kopf ist wieder klar und die Kolumne ist wieder mal aufs Neue geerdet.

Was im neuen Jahr besser wird:

  • Wir ziehen wieder zurück, zwar nicht nach Lübeck sondern nach Stockelsdorf, aber das ist ja fast das gleiche - immerhin sinds nur 5 Straßenkilometer zum Lübecker Hbf. Die Sehnsucht nach einem kleinen Garten ist doch zu stark, und in Hamburg mit unseren Mitteln nicht zu verwirklichen - man will ja nicht zur Miete wohnen.
    Zu dem Thema gibt es zu gegebener Zeit bestimmt mehr. Einzug ist spätestens für den 1. April geplant.
  • Rauchverbot in Restaurants und Kneipen. Die Klamotten stinken nicht mehr nach Rauch sondern nach Essen. Ist nicht signifikant angenehmer aber deutlich gesünder. Nur schade dass mit "Raucherräumen" wieder so ein fauler Kompromiss verabschiedet wurde. Soll man den shit doch in öffentlichen Gebäuden ganz verbieten.
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