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Atari 600 XL

runxl - ein Script zum komfortablen Starten des Atari800 Emulators unter Linux

1. Einleitung

Wer eine umfangreiche Sammlung an Disketten-Images und Spiele-Files für den Atari800-Emulator besitzt, verliert leicht den Überblick. Es gestaltet sich estrem schwierig ein bestimmtes Spiel zu finden. Der Emulator selbst ist zwar hinreichend komfortabel was die Auswahl des zu ladenden Disk-Images betrifft, jedoch muss man erstmal wissen auf welcher Diskette das gesuchte Spiel zu finden ist.

2. Beschreibung

Aus diesem Grund habe ich runxl entwickelt. Es ist ein bash-Script, das ähnlich dem unix-Befehl locate rekursiv das Spieleverzeichnis durchsucht und die Fundstellen auflistet. Dann fragt das Script, welches Programm gestartet werden soll und das Script startet Atari800 mit dem entsprechenden Disk-Image, xex- com- oder cas-file. Die Emulatoroptionen zum erfolgreichen Starten werden automatisch anhand des Dateityps ermittelt.

2.1 Indexdateien

Zusätzlich verarbeitet das Script Indexdateien, die in jedem Verzeichnis mit Atari-Spielen liegen können. In den Indexdateien steht neben dem Namen der Disk-Images auch der ausgeschriebene Name der darauf befindlichen Spiele. Dazu können für jedes Spiel individuelle Emulatoroptionen festgelegt werden, z.B. OSA laden, einen 130xe emulieren, mit DOS oder Basic starten oder die 2. Disk des Spieles gleich beim in Laufwerk D2: einlegen. Das macht das Ganze sehr komfortabel. Mann muss nur einmal herumprobieren mit welcher Konfiguration ein Programm zum Laufen zu bekommen ist und meißelt diese Einstellung in die Indexdatei. Der Aufbau der Indexdateien wird weiter unten beschrieben

3. Verwendung

3.1 Installation

Um runxl zu verwenden kopiert man sich den Sourcecode (siehe unten) in ein leeres Textfile namens runxl. Am Anfang des Scripts muss man den Pfad zum Spieleverzeichnis und zum Image auf eine DOS-Diskette auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Das script wird dann mit

 chmod a+x runxl

als ausfürbar gekennzeichnet. Dann kann man runxl mit

 runxl <Spielename>

starten. Wobei der Spielename auch nur ein Teil des Namens sein kann.

Hilfe gibt es mit

 runxl -h

3.2 Indexdateien

Die Indexdateien müssen runxmlindex*.txt heißen, anstelle des Sterns können beliebige oder gar keine Zeichen stehen. Sie müssen immer in dem Verzeichis liegen wo sich auch Disk-Images oder Atari-Programme befinden.

Der Aufbau ist folgendermaßen:

  • 1. Zeile: Name der Spielesammlung in diesem Verzeichnis, wird in den Suchergebnissen in Klammern hinter dem Spielenamen angezeigt
  • 2. Zeile: Gemeinsame Emulatoroptionen für alle Programme der Sammlung (globale Optionen)

Die darauffolgenden Zeilen stehen jeweils für ein Spiel:

Image- oder Programmdatei (atr, xex, xfd usw.)|Name des Spiels|Emulatoroptionen nur für dieses Spiel (individuelle Optionen)

Die Emulatoroptionen sind exakt so, wie in der Dokumentation vom atari800 beschrieben. Die Individuellen Optionen werden den globalen Optionen beim Aufruf des Emulators nachgestellt.

In den Emulatoroptionen sind zwei Kürzel zulässig:

  • {dos} wird zum Pfad zur DOS-Diskette aufgelöst, dieser ist im runxl Script angegeben.
  • {dir} wird zum aktuellen Directory aufgelöst, damit können zugehörige Disk-Images leicht in D2 usw. geladen werden, ohne den Pfad auf das aktuelle Verzeichnis zu kennen.

Wenn als Name nur ein Minuszeichen angegeben ist, taucht dieses Image in den Suchergebnissen nicht auf, praktisch wenn ein Spiel aus mehreren Disks besteht, mehrere Laufwerke unterstützt und nur die erste Diskette gefunden werden soll. In den Optionen der ersten Disk muss man dann die anderen Disks nachladen (Siehe Beispiel-Indexdatei, Ultima I). Es müssen dabei immer alle Disks (auch die erste) angegeben werden da der Emulator sonst die erste Disk zuletzt lädt.

Ein Beispiel für eine Indexdatei:

 Meine Spielesammlung

 01A.xfd|Mario Brothers|-atari
 01A.xfd|Keystone Kapers|
 01A.xfd|Quasimodo|                     
 01A.xfd|Q*Bert|                     
 01A.xfd|Atari Music Composer (DOS)|{dos}
 01A.xfd|Rally Speedway|                     
 01A.xfd|Pengo|                     
 01A.xfd|Crossfire|                     
 01A.xfd|Sound in Stereo|-atari -b                     
 01A.xfd|Master of Time Sound|
 Ultima1a.xfd|Ultima I|{dir}Ultima1a.xfd {dir}Ultima1b.xfd
 Ultima1b.xfd|-|

3.2.1 Erstellen einer Indexdatei

Eine Indexdatei ohne Emlulatoroptionen kann mit dem Script makeindex (siehe unten) erstellt werden. Das Script wird ohne Parameter aufgerufen und erzeugt den Index im aktuellen Verzeichnis, in dem sich Atari-Programme oder Images befinden müssen. Die erzeugte Indexdatei muss nun nur noch angepasst werden, zumindest der Name und die globalen Emulatoroptionen.

4.Quellcode

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